Herzlich Willkommen bei KATE e.V.!

TrickFilm zum Klimafrühstück

Am 14.06.2016 führte KATE bei der Brücke-Most-Stiftung in Dresden während einer 5-tägigen deutsch-tschechischen Jugendbegegnung ein Klimafrühstück durch. Anschließend ist im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Thema KLIMA und ESSEN  u.a. folgender Trickfilm entstanden.

Praktikant*innen (30h/Woche) für das Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi) gesucht

Für das „Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm“ suchen wir zur Unterstützung des Projektteams zwei Praktikant*innen für jeweils 30h/Woche. Nähere Informationen zur Ausschreibung findet ihr hier.

Referent*innen für das Kinoforum des Berliner Entwicklungspolitischen Bildungsprogramms (benbi) gesucht

Für das Kinoforum des „Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm“ suchen wir Referent*innen, die im Zeitraum vom 07.-11.Nov Filmreflexionsphasen durchführen. Nähere Informationen findet ihr hier.

Gemeinsame Pressemitteilung von INKOTA GERMANWATCH BUNDjugend FAIRBINDUNG BER und KATE:

Deutscher Erdüberlastungstag: Ab morgen leben wir auf Pump

Natürliche Ressourcen für dieses Jahr in Deutschland komplett aufgebraucht

[Berlin, 28. April 2016]. Schon morgen hat die deutsche Bevölkerung rechnerisch die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zusteht. Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt, dass wir dringend unsere Produktions- und Handelspraktiken sowie unser Konsumverhalten anpassen müssen und dass eine politische Kurskorrektur notwendig ist. In Deutschland wird die Erde vor allem durch die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft und zudem durch den sehr hohen Flächenanspruch, vor allem für die Fleischproduktion, überlastet. Damit trägt die deutsche Bevölkerung ganz erheblich zur weltweiten Übernutzung bei: Der globale Erdüberlastungstag wird im August erwartet.

„Mit unserer Wirtschafts- und Lebensweise beuten wir die Erde auf Kosten künftiger Generationen und auf Kosten der Menschen im globalen Süden aus“, erklärt Julia Otten von Germanwatch. Neben weltweiter Landübernutzung und dem Rückgang der Artenvielfalt im Zuge schrumpfender Wälder und in überfischten Meeren, ist der globale Klimawandel eine der spürbarsten Auswirkungen der ökologischen Überlastung. „Ressourceneffizienz und die Verringerung des absoluten Ressourcenverbrauchs sind Ziele, die sich die Bundesregierung selbst gesetzt hat. Eine ernsthafte Verfolgung dieser Ziele müsste allerdings auch zu deutlichen Reformen in der Rohstoff-, Energie- und Handelspolitik führen. Da klafft eine große Lücke zwischen Zielen und Handeln“, ergänzt Beate Schurath vom INKOTA-netzwerk.

Wenn alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften würden wie die Deutschen, wären 3,1 Planeten notwendig, um den Bedarf an Ressourcen zu decken. Damit liegt Deutschland mit seinem ökologischen Fußabdruck im weltweiten Vergleich im obersten Viertel aller Länder. Bei einem weltweiten Konsum- und Lebensstil wie in den USA bräuchten wir 4,8 Erden, bei einem Lebensstil wie in China zwei und beim indischen nur 0,7. Die gesamte Weltbevölkerung bräuchte derzeit 1,6 Erden, um den weltweiten Bedarf an Rohstoffen, Ackerland, Wasser und Wäldern nachhaltig zu decken.

Die Grundlagen zur Berechnung des Deutschen Erdüberlastungstages stammen vom „Global Footprint Network“, einer Partnerorganisation von INKOTA-netzwerk und Germanwatch. Das Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den Tag, an dem die natürlichen Ressourcen des gesamten Jahres weltweit erschöpft sind, die Menschen also quasi auf "Kredit" leben. Dabei werden zwei rechnerische Größen gegenüber gestellt: zum einen die biologische Kapazität der Erde zum Aufbau von Ressourcen sowie zur Aufnahme von Müll und Emissionen, zum anderen der gesamte Bedarf an Wäldern, Flächen, Wasser, Ackerland und Lebewesen, den die Menschen derzeit für ihre Lebens- und Wirtschaftsweise brauchen.

Kontakte für Medien:

Julia Otten, Germanwatch, Mobil: 0173 7131 642, E-Mail: otten@germanwatch.org

Beate Schurath, INKOTA-netzwerk, Mobil: 01577-3163500, E-Mail: schurath@inkota.de

Katharina Ebinger, BUNDjugend Bundesvorstand, Mobil: 01573 1703711, E-Mail: katharina.ebinger@bundjugend.de

Team-Klausur am 8. und 9. April 2016

Vorstand und Mitarbeitenden verbrachten zwei anregende Tage im Seminarhaus Ökolea in Klosterdorf bei Straußberg. Wir lernten uns gegenseitig besser kennen, tauschten uns aus und entwickelten viele neue Idee und Konzepte für unsere weitere Arbeit.

Klimagerechtigkeit – Bildungsarbeit mit Jugendlichen

das ASA-Süd-Nord-Projekt 2016 zu Gast bei KATE

Am 06. April startete die diesjährigen Aktivitäten im neuen ASA-Projekt mit einem Besuch von José, Mark, Alena und Rike im KATE-Büro. Es entstand ein reger Austausch über Ideen der Projektumsetzung sowie Methoden der  Bildungsarbeit.

Während der Nordphase (April - Juni) arbeitet das vierköpfige ASA-Team mit der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur  und KATE zusammen in Berlin. Dabei lernen Sie die Arbeit beider Organisationen kennen. Ziel ist es, Bildungsangebote im Bereich ökologischer und sozialer Klimagerechtigkeit unter anderem mit dem Schwerpunkt der Ernährung zu entwickeln und umzusetzen. Hierfür konzipieren Sie interaktive Workshops für Schüler*innen und Jugendliche und erstellen eine Tour zu Projekten und Initiativen in Berlin, die bereits einen Beitrag zur globalen Klimagerechtigkeit leisten. Dabei können Sie Jugendliche in der Umsetzung ihrer eigenen Ideen unterstützen und illustrieren, dass es eine Vielfalt von Möglichkeiten gibt, sich gesellschaftlich zu engagieren.

Während der Südphase (Juli - September) verbringt das Team jeweils die Hälfte der Zeit bei CEDRU in San Rafael del Sur und ADM in Boaco. Sie haben die Möglichkeit, deren Arbeit sowie andere Initiativen und Kommunen im ländlichen wie im städtischen Raum kennenzulernen. Auch hier führen die Teilnehmenden Workshops zu dem Thema Klimagerechtigkeit durch. Diese gestalten sie gemeinsam mit Schüler*innen, Mitgliedern von Jugendclubs, Studierenden und Gruppen, die sich für den Umweltschutz einsetzen. Zudem organisieren Sie gemeinsam mit CEDRU und ADM Touren zu lokalen Initiativen, die sich mit dem Thema Klimaschutz befassen, um den Erfahrungsaustausch anzuregen.

"Handy – Das Multitalent und seine globalen Folgen"

Anhand des Lebenszyklus von Mobiltelefonen werden globale Folgen des Handykonsums durch konkrete Beispiele aufgezeigt und mit altersgerechten, partizipativen Methoden des Globalen Lernens erkennbar. Komplexe Sachverhalte werden durchschaubar und ein Perspektivwechsel ermöglicht. Zudem werden die Teilnehmenden ohne erhobenen Zeigefinger zur Reflektion der eigenen Handlungskompetenzen als individuelle Konsument*innen angeregt.

Projekttage für Einrichtungen des Zweiten Bildungsweg (ZBW)

Zwischen Mai und Dezember kommen wir gern an Ihre Einrichtung des ZBW und bieten Pädagog*innen und Schüler*innen Projekttage zu den globalen Folgen des Handykonsums an. Für die Buchung wenden Sie sich bitte an Kerstin Wippel.

Pädagog*innenfortbildung zu Methoden des Globalen Lernens und Entwicklung weiterer Materialien für den ZBW

Eine zusätzliche Pädago*innen-Fortbildung zu Methoden des Globalen Lernens und die Organisation von Vernetzungstreffen mit verschiedenen Akteur*innen des ZBW sowie die Entwicklung weiterer Bildungsangebote für den ZBW sind angedacht. Bei Interesse hieran wenden Sie sich bitte ebenfalls an Kerstin Wippel.

Referent*innenschulung zur Durchführung der Projekttage

Am 30.04.2016 führen wir eine Referent*innenschulung für dieses Projekt durch.

Clip zum Superheld*innen-Treffen in Leeds unter Beteiligung der Peer-Referenden des Klimafrühstücks veröffentlicht!

Hier das Video:

Im Rahmen des EU-Projektes „Global Fairness“ fand eine International Youth Conference in Leeds/England statt. Zwei von KATE ausgebildete jugendliche Klimafrühstücksreferierende, sogenannte „Peers“, tauschten sich vier Tage lang mit engagierten Jugendlichen, Lehrer*innen und NGO-Referierenden aus Ungarn, England, Tschechien und Österreich auf einer Farm in der Nähe von Leeds über die Möglichkeiten des transformativem Wandels aus.
Insbesondere diskutierten sie, wie Schüler*innen zu „change agents“ werden können – also sich eigenverantwortlich an der Gestaltung einer klimafreundlicheren und allgemein gerechteren Welt beteiligen können. Dazu stellten sie unter Anderem das Klimafrühstück vor und wohnten mit Enthusiasmus den Vorstellungen der verschiedenen Ansätze und Ideen aus den anderen europäischen Ländern bei.
Hierbei wurde u.a. auch ein Kurzfilm gedreht, mit dem die „Superheld*innen“ ihre Altersgenoss*innen dazu inspirieren wollen selbst aktiv zu werden.

Jung, Global, Politisch:

Das Klimafrühstück 2016/2017

Die jugendlichen Peers, das Thema Klimagerechtigkeit, klimafreundliche Schulentwicklung „von unten“ sowie eine globale Jugend-Foto-Kampagne stehen im Zentrum des Klimafrühstücksprojekts in den kommenden zwei Jahren.
KATE plant die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schulen im Bereich der Ausbildung von jugendlichen Peer-Referierenden zu intensivieren und somit das Klimafrühstück nachhaltig in den Institutionen zu verankern. Außerdem werden die Jugendlichen mit Inputs aus dem globalen Süden und Unterstützung von KATE ein Aufbaumodul zum Thema Klimagerechtigkeit konzipieren, welches im Anschluss an das bisherige Sekundarstufen-Modul durchgeführt werden kann. Des Weiteren Unterstützen wir Schul-AGs, Schüler*innenfirmen und Schü-ler*innenvertretungen dabei, ihre Schulen und ihr direktes Umfeld klimafreundlicher zu gestalten. All diese Aktivitäten werden außerdem begleitet von einer niedrigschwelligen Foto-Kampagne, die zeitgleich in Nicaragua, El Salvador, Tschechien, England, Ungarn, Slowenien, Österreich und Deutschland stattfinden wird. Dabei markieren Jugendliche Orte und Gegenstände in ihrer Umgebung, die sie als besonders klimafreundlich bzw. eher klimaschädlich wahrnehmen, fotografieren diese und laden sie im Internet hoch. Daraus entsteht dann im Laufe der Zeit eine Online-Gallery. Zum Abschluss werden die eindrucksvollsten Bilder von den Jugendlichen ausgewählt und daraus eine Wanderausstellung erstellt.

Süd-Nord-Partnerschaften auf Augenhöhe?

Machtkritische Perspektiven auf Süd-Nord Partnerschaftsarbeit am Beispiel von Schulpartnerschaften

Eine Kooperationveranstaltung von KATE e.V. und glokal e.V.

am Mittwoch den 02.12.2015  15.00 - 19.00 Uhr

im Bildungsinstitut RomAs im Aufbau Haus, direkt an der U8-Moritzplatz, Prinzenstraße 84.1, 5.OG bei AspE e.V., 10969 Berlin

unter Mitwirkung von

  • Saraya Gomis
  • Raymonde Driesen
  • Lawrence Oduro-Sapong (AfricAvenir)
  • Claudia Schilling (ENSA-Programm)
  • Timo Kiesel (glokal e.V.)
  • Kerstin Wippel (KATE e.V.)

Fast alle entwicklungspolitische Gruppen in Deutschland beanspruchen für sich, dass sie mit ihren Partner*innen im Globalen Süden auf gleicher Augenhöhe“ zusammenarbeiten. Beim näheren hinschauen wird jedoch deutlich, dass sie sehr stark geprägt sind von Schieflagen und (kolonialen) Machtverhältnissen. In der Praxis gibt es häufig feste Rollen: Die einen wollen helfen, die anderen werden zu Hilfeempfänger*innen, die einen reisen, die anderen werden besucht, die einen evaluieren, die anderen werden evaluiert, etc..

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden auf der Veranstaltung machtkritische Perspektiven auf Süd-Nord-Partnerschaften geworfen. Nach kurzen Input-Statements werden in Arbeitsgruppen Kriterien für eine machtkritische Arbeit von Schulpartnerschaften erarbeitet und zum Abschluss gemeinsam diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer*innen und Schüler*innen, die sich in bestehenden oder in der Planung befindlichen Süd-Nord-Schulpartnerschaften engagieren sowie an NRO-Akteure und andere Interessierte, die solche Prozesse begleiten oder eigene Süd-Nord-Partnerschaften pflegen. Die Veranstaltung steht zudem entwicklungspolitisch Engagierten offen, die in anderen Kontexten in Süd-Nord-Partnerschaften aktiv sind.

Interessierte melden sich bitte bis zum 01.12.2015 per mail unter schupa@kateberlin.de verbindlich an.

Für telefonische Rückfragen erreichen Sie Kerstin Wippel unter 030. 4405 3110.

Es wird kein Teilnehmendenbeitrag erhoben.

Diese Veranstaltung wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft als Lehrerfortbildung anerkannt. Sie wird gefördert durch die Stiftung Nord-Süd-Bücken, die Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit und Brot für die Welt.

Der neue Vorstand von KATE e.V.

am Donnerstag den 26.11.2015 fand die Mitgliederversammlung von KATE statt. Hier wurde u.a. ein neuer Vorstand gewählt. Heike Knothe wurde zum 4. mal im Amt bestätigt. Ursula Pattberg, Simone Katter und Stefan Grümble kommen von außen neu hinzu. Sie und wir freuen uns nun auf und über die künfitge Zusammenarbeit!

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Arbeit des vorherigen Vorstandes. Violeta Cotado, Michael Ziegler und Sue Hermenau, schieden aus dem Vorstandsamt, da sie nicht erneut kandidierten.

benbi: 16.Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm erfolgreich durchgeführt!

Vom 09.-13. November fand das 16. Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi) im FEZ-Berlin unter dem Motto „ZukunftsREICHE Welten – Wie begegnen wir Überfluss und Mangel?“ statt. Auch in diesem Jahr war die Nachfrage sehr groß: Insgesamt nahmen ca. 2.250 Schüler*innen, Lehrer*innen und Interessierte am benbi teil!

Das benbi-Team bedankt sich bei allen beteiligten Referent*innen, Unterstützer*innen sowie ehrenamtlicher Helfer*innen für die tolle Zusammenarbeit und das erfolgreiche benbi 2015!

Zahlreiche der benbi Workshops können auch nach der Aktionswoche noch gebucht werden. Nähere Informationen finden Sie hier!

Eindrücke des benbi finden Sie hier!

ASA-Süd-Nord-Projekt 2015 - die Nordphase

Etwas holperig startete das Projekt "Ein nachhaltiges Leben ist das was ich will" Anfang April, als Verena und Eva am Flughafen Tegel vergebens auf ihre Projektpartnerinnne Manuela und Yunieth aus Nicaragua warteten. Die Spanische Einwanderungsbehörde hatte die beiden festgesetzt und ihnen u.a. auch die Handy abgenommen. Nach intensiver Recherche der beiden Projekt-Begleiter*innen Maria und Constantin, viel Telefoniererrei und 1,5 schlaflosen Nächten war es dann am 9. April soweit, dass die 4 Teilnehmenden zusammenkamen und sich nach einer kurzen Erholungs- und Kennenlernphase in die Arbeit stürzten.

Nachhaltige Stadtrundgänge wurden entwickelt und mit 6 Gruppen durchgeführt. In der Regenbogenfabrik ging es los. Hier lernten die Teilnehmenden etwas über die Entstehungsgeschichte der 1981 besetzten und nach den Prinzipien der solidarischen Ökonomie wirtschaftenden Kreuzberger Ikone. Mit einer Führung durch das alternaitve Kino, über die Fahrrad- und Holzwerkstätten, durch das Cafe, die Bäckerei und das Hostel wurden die Berliner Schüler*innen, die überwiegend aus anderen Stadtteilen nach Kreuzberg kamen, für die Frage sensibilisert, was eigentlich genau unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist. Mit dem ökologischen Fußabdruck machten Sie sich die Unterschiede der individuellen CO2-Ausstöße in verschiedenen Ländern bewust und besuchten schließlich mit den Läden Original Unverpackt und Supermarché  ökologisch- und sozialverträglich wirtschaftende Unternehmen. Anschließend fand ein Rundgang durch die Prinzessinnengärten mit Kleidertauschparty und dem Verzehr geretteter Lebensmittel statt. Hier wurden weitere Aktivitäten durchgeführt, wie z.B. die Produktionsreise einer Jeans nachzuvollziehen oder ein Eckenratespiel zum Ressourcenverbrauch. Schließlich ging der Stadtrundgang nach 5 Stunden entspannt in der Oase  zuende.

Wir danken den Vieren ganz herzlich für ihr Engagement und ihre tollen Ideen Berliner Schüler*innen wie Erwachsenen ein nachhaltiges Leben näher zu bringen und wünschen ihnen nun für die kommenden 3 Monate viel Spaß und Anregungen in Nicaragua bei der Arbeit mit CEDRU und ADM! Das Projekt wurde in Kooperation mit der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur durchgeführt.

Das Klimafrühstück: Neues Modul, neuer Leitfaden, neue Referent*innen!

Das neue Sekundarstufen-Modul ist fertig! 

Das gesamte Modul, die Methoden sowie Materialien für die Sekundarstufe wurden nach der ersten Entwicklung in 2010 nun umfassend überarbeitet. Insbesondere das Stationenlernen wurde neu konzipiert, aber auch an anderen Stellen wurde die Interaktion und Partizipation der Teilnehmer*innen noch stärker in den Vordergrund gestellt. Dahinghend wurde auch der Leitfaden neu aufgelegt. Den neuen, druckfrischen Leitfaden zur Sekundarstufe können Sie ab sofort bei uns bestellen.

Wie gewohnt können Sie aber auch unsere Referent*innen buchen. Denn passend zur Überarbeitung des Moduls wurden am Wochenende des 19./20. Juni 15 neue Referent*innen ausgebildet, die nun im Berliner Raum tätig werden.

Das Klimafrühstück auf dem 1. Berliner Klimatag!

KATE wird mit dem Klimafrühstück am Sonntag, den 26.04.2015 auf dem 1. Berliner Klimatag verteten sein. Kommen Sie doch vorbei!

"Es ist soweit! Der erste Berliner Klimatag wird in der Markthalle IX, Kreuzberg seine Pforten öffnen.
Hier findest Du Antworten auf Deine Fragen zum Klimawandel & Klimaschutz. 30 Aussteller aus den Bereichen Energie, Verkehr, Konsum, Mode & Lebensmittel stellen klima- und umweltfreundliche Alternativen vor.

Auf der Bühne gibt hierzu informative Vorträge und Diskussionen. In unserer Kochshow wird dagegen auf den kulinarischen Klimaschutz genauer eingegangen.

Eine große Fotoausstellung zeigt die schon heute eingetretenen Folgen des Klimawandels. Nicht zuletzt gibt es aber auch ein spannendes Programm für unsere ganz kleinen Besucher und Besucherinnen.

Wir freuen uns auf Euch!"


Das Klimafrühstück in Prag

am 25.10.2014 stellten Arun Hackenberger und Kerstin Wippel das Klimafrühstück für die Sekundarstufe bei der Ökomenischen Akademie Prag (EAP) vor. Beide Organisationen arbeiten im Projekt Global Fairness - Schools as Agents of Change zusammen und wollen das Globale Lernen im europäischen Bildungssystem verankern. EAP prüft nun inwieweit die Inhalte und Methoden auf tschechische Zielgruppen angewendet werden können und entwickeln das Modul entsprechend der eigenen Bedürfnisse weiter. Im Frühjahr 2015 werden wir uns erneut treffen und die Ergebnisse werden präsentiert und diskutiert. Wir sind schon ganz gespannt auf den Austausch und freuen uns über die Anwendung außerhalb Deutschlands.

Klimafrühstück-Film veröffentlicht: "Das Klima, mein Essen und ich"

Im Projekt "Das Klimafrühstück" wurden in den letzten Jahren sukzessive Begleitmaterialien zu den jeweiligen Modulen erstellt. Nach dem Kinderbuch ("Leos Klimazonereise", Modul 01) und dem Kochbuch ("Aufgetischt!", Modul 02) ist nun ein Kurzfilm als ergänzendes Material für das Modul 03 entstanden.

 

Der Film von Sula Pferdt fällt mit Absicht aus dem Rahmen des klassischen Lehrfilms. Es gibt gerade keine Infografiken und Aneinanderreihungen von Fakten, vielmehr werden hier in einer künstlerischen Sprache Bilder erzeugt, die Impulse zum Nach- und Weiterdenken geben mögen.

 

Neben Einleitung und Schluss ist der Film in 5 Kapitel unterteilt, die sich an den fünf im Klimafrühstück verwendeten Kriterien orientieren. Diese sind: Saisonalität, Anbauart, Verpackung, Verarbeitungskomplexität und Tierische Produkte. Zusätzlich zu den im Klimafrühstück behandelten Themen werden weitere Aspekte rund um das Essen angeschnitten. 

 

Hier der Link zum Film: http://youtu.be/trszqQKTVyQ

Make Chocolate Fair! 

MCF! Logo Web

Wir unterstützen die Kampagne an der u.a. auch das INKOTAnetzwerk beteiligt ist. Wenn Sie diese ebenfalls mit einer Petition an Schokoladeunternehmen oder andere Aktivitäten fördern wollen, klicken Sie einfach auf diesen Link und erfahren mehr http://de.makechocolatefair.org/

Die Kernforderungen der Kampagne an Schokoladenunternehmen

  1. Faire Bezahlung von Kakaobauern und -bäuerinnen und ihren ArbeiterInnen
  2. Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette und Ablehnung ausbeuterischer Kinderarbeit
  3. Unterstützung von Kakaobauern und -bäuerinnen bei der Umsetzung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft
  4. Anwendung eines unabhängigen Zertifizierungs- und Kontrollsystems

Hintergrund

Während das Geschäft mit den Schokoladenprodukten brummt, leben viele Kakaobäuerinnen und -bauern im Globalen Süden immer noch in absoluter Armut, weil ihr Einkommen aus dem Kakaoanbau zu gering ist. Viele arbeiten unter schlechten Arbeitsbedingungen, und es werden darüber hinaus viele Kinder als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Neben diesen sozialen Miständen sind ausgelaugte Böden oder zerstörte Wälder sind das Ergebnis einer nicht nachhaltigen Landwirtschaft und von Monokulturen.