Neue Umweltsstrategien für die Region Atiquizaya

Die Ausschreibung im ASA-Katalog erfolgte für 2 Personen der Berufsfelder Umwelttechnik, (Ökologischer) Landschaftsbau bzw. der Studienrichtungen Umweltwissenschaften, Biologie, Ökologie, Geographie, Geoökologie, Landschaftsplanung, Regionalentwicklung, Umwelterziehung, Pädagogik.

Projekthintergrund

Die größten Umweltprobleme in der Region um die Gemeinde Atiquizaya im Westen El Salvadors sind die Abholzung von Wäldern, unzureichendes Abfallmanagement und die Verschmutzung von Gewässern. Durch eine klimaspezifische Umweltbildung, die Diagnose konkreter Probleme und Handlungsperspektiven sowie eine Beratung zu Lobbyaktivitäten auf lokaler und regionaler Ebene verspricht sich die „Asociación para el Desarrollo Municipal Zunca-Aguiju" (ADEMUZA), die Bürger*innen der Region für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren.

Projektpartner

ADEMUZA wurde 1993 als lokale Umweltorganisation gegründet, um die kommunale Entwicklung zu fördern. Dabei konzentriert sie sich neben der ökologischen Landwirtschaft und der Menschenrechtsarbeit auf Projekte der Umweltbildung und partizipativen Demokratieförderung. Ihre Mitglieder und Freiwilligen stammen aus allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Sie haben sich zusammengeschlossen, um durch konkrete Aktionen auf die lokale und nationale Politik Einfluss zu nehmen - sei es, um das regionale Müllmanagement zu verbessern oder Wiederaufforstungsprojekte zu initiieren. In diesem Sinne versteht sich die Assoziation als ein regionales Netzwerk. Besondere Unterstützung erfahren Familien, die in extremer Armut leben.

In Zusammenarbeit mit der Berliner "Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung"(KATE e.V.) realisierte ADEMUZA bereits drei erfolgreiche Projekte in Zusammenarbeit mit ASA.