Der Workshop für Pädagog*innen

EPIZ Berlin e.V. und das Engagement Global/BtE Schulporgramm vermitteln anschaulich, wie globale Aspekte des Themas Flucht und Migration  im Unterricht behandelt werden können. Es werden Materialien und Methoden des Globalen Lernens vorgestellt, die eine gelungene pädagogische Umsetzung unterstützen.

Der Pädagog*innen-Workshop auf dem benbi 2017: Kolonialismus heute - wohinunsere Geschichte geführt hat

Grundschule

Referentin: Virginia Hetze

Simbabwe - Leben in einem kolonialisierten Land

Die Referentin berichtet vom Aufwachsen und dem Schulsystem in der Apartheid. Sie stellt ihre Erlebnisse im Alltag des Kolonialismus vor, die Problematik von Befreiungskrieg und Landbesitz, das Erlangen der Unabhängigkeit sowie die aktuelle Situation. Dabei zeigt sie, wie dieses Thema in der Grundschule vermittelt werden kann.

Sek I

Referent: Lawrence Oduro-Sarpong

Musikalisch, sportlich, sexy – das Bild Schwarzer Menschen

Infantilisierung, Sexualisierung, Reduzierung - damit sind Schwarze Menschen in Deutschland täglich konfrontiert. Woher kommen diese Bilder, was haben sie mit Kolonialismus zu tun und warum halten sie sich so hartnäckig? Interaktive Methoden der Positionierung, Irritation und Reflexion für Schülerinnen und Schüler werden vorgestellt.

Sek II

Referent*in:  Ute Sprenger / Narcisse Djakam

Koloniales Erbe in internationalen Beziehungen

Die kolonialen Geschäfte europäischer Kaufleute und der Sklavenhandel gehören scheinbar einer anderen Epoche an. Was bringen heutige Handelsabkommen? Hängen diese mit der aktuellen Migration zusammen? Setzt sich koloniale Ungerechtigkeit darin fort? Wir blicken auf internationale Beziehungen im Zusammenhang mit kolonialen Kontinuitäten und geben Anregungen zur Vermittlung dieser Themen im Unterricht.