Navigation
Awareness for Fairness
Bewusstseinsbildung für Fairness - Das EU-Bildungsprojekt 2010-2012
Die Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) der Senatsverwaltung für Wirtschaft Technologie und Frauen führt in enger Kooperation mit den Berliner Organisationen KATE, Gesellschaft für Solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE), Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentum (EPIZ) und BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit gGmbH sowie den europäischen Partnern Welthaus Linz (Österreich), Ökumenische Akademie Prag e.V. (Tschechien) und Leeds Development Education Centre (UK) ein EU-gefördertes Projekt der europäischen Bildungsarbeit durch.
Im Rahmen des Projektes kooperieren wir auch mit PartnerInnen aus dem Globalen Süden und führen einen internationalen Erfahrungsaustausch durch. Die im EU-Jargon als Assoziierte bezeichneten PartnerInnen sind
- No More Rape (NOMORA), Kamerun
- C.E.M. Ahoune Sané Bignona, Senegal
- MAVUNO Project, Tansania
- Centre d'Information, de Communication, d'Animation, de Fromation et d'Education (CICAFE), Madagaskar
- Asociación Pokomames por el Medio Ambiente (APOKAM), El Salvador
- Asociación para el Desarollo Municipal (ADM), Nicaragua
- Comunidad de productores en artes (COMPA), Bolivien
- Leeds City Council, UK
Ziele
Ziel des Projektes zur „Bewusstseinsbildung für Fairness" ist die Verbesserung der Qualität und der Verankerung des Globalen Lernens in der Bildungslandschaft. Die Themen Fairer Handel, prekäre Arbeitsbedingungen, Menschenrechte und soziale Folgen der Globalisierung stehen dabei im Fokus.
Aktivitäten
1. Institutionelle Bildung
- Schaffung eines europäischen Akteursnetzwerkes zur entwicklungspoltischen Bildungsarbeit unter Einbeziehung von PartnerInnen aus Entwicklungsländern
- Bewusstseinsbildung von politischen EntscheidungsträgerInnen über die Notwendigkeit der Verankerung des Globalen Lernens in der schulischen Bildungslandschaft
- Entwicklung von Strategien für Schulentwicklungsprozesse (z.B. Faire Schule)
- Entwicklung und Veröffentlichung eines gemeinsamen Methodenkatalogs von NRO und Verwaltung in Bezug auf das Globale Lernen
- Schaffung von Vereinbarungen zwischen NRO, Schulen und Bildungsverwaltung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene
2. Fortbildung von MultiplikatorInnen
- Sammlung und Auswertung von Materialien und Methoden des Globalen Lernens und Anpassung an die Wünsche der Zielgruppen, Weiterentwicklung und Schaffung neuer, fehlender Materialien.
- Fortbildung von mind. 50 NRO-MitarbeiterInnen und 200 PädagogInnen/ MultiplikatorInnen in Bezug auf hochwertige und ggf. neu entwickelte Bildungsmaterialien
- Schaffung einer web-basierten MultiplikatorInnen-Plattform
3. Umsetzung
- Durchführung von qualitätiv hochwertigen Bildungsveranstaltungen (min. 10.000 TeilnehmerInnen), die zielgruppenorientiert (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) sowie praxisnah (inner- und außerschulisch) sind
- Anwendung der getesteten und als gut bewerteten sowie neu entwickelten Methoden und Materialien
- Formulierung von Ergebnissen für die Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Unterstützung von Schulinitiativen
4. Öffentlichkeitsarbeit
- Durchführung von Kampagnen, Workshops und Präsentationen zum Globalen Lernen
- Medienarbeit (Presseerklärungen und Medienpartnerschaften, Veröffentlichungen)
Weitere Informationen zum Projekt und den vielfältigen Angeboten für SchülerInnen, LehrerInnen und andere Interessierte gibt es auf der Website des Projektes www.be-fair.eu



