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Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) 2008
auf der Berliner Messe Import Shop 12. - 16. November
WeltWeitWasser-Mangelware.com?
Workshop-Angebote des benbi 2008 (Thema Wasser)
1 Survival International Deutschland e.V.
Mit dem Strohhalm auf Wassersuche
Tropische Regengüsse und
Dürre in der Wüste: Wir wollen euch zeigen, wie die Yanomami aus dem
Amazonas-Regenwald und die Gana und Gwi aus der Kalahariwüste mit
Wasser umgehen und vor welche Probleme sie gestellt werden.
2 Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e.V.
Weint der Himmel, lebt die Erde
Wasser in vier Ländern auf vier Kontinenten - als Länderpaten
erforschen wir ökologische, soziale, ökonomische und ganz alltägliche
Aspekte des Elementes und stellen unsere Erkenntnisse auf einem Plakat
vor. Forschungsinstrumente sind u.a. Bilder, Geschichten, Sprichwörter
und statistische Daten.
3 GATE - Netzwerk, Kultur, Tourismus e. V.
Zwischen Brunnen und Swimmingpool
Touristenparadiese haben auch Schattenseiten. Golfplätze, Swimmingpools
und täglich frische Handtücher verbrauchen viel Wasser. Wie stehen die
Menschen in den Urlaubsregionen solchen Tatsachen gegenüber? Zusammen
mit Euch möchten wir Wege zu einem nachhaltigen Tourismus erkunden.
4 Greenpeace
Wale retten - weltweit!
Wale und viele Fischarten sind
bedroht, denn die Meere werden durch Fischerei ausgebeutet und durch
Abwässer verseucht. Das gefährdet auch die Ernährung von uns Menschen.
In Rollenspielen und Gesprächen setzen wir uns gestalterisch damit
auseinander, wie jeder von uns Einfluss nehmen kann.
5 Commit to Partnership e.V.
Die Reise der Rose
Wie viel Wasser braucht eine Rose? Wie viel Wasser steckt in einer
Tafel Schokolade? Wie viel Wasser benötigt eine Banane um reif zu
werden? Bei uns lernt ihr auf einer spannenden Reise, was virtuelles
Wasser ist und wie viel Wasser für verschiedene Produkte ver(sch)wendet
wird.
6 Afrika Haus Berlin, Farafina e.V.
Nur ein Glas Wasser!?
Anders als in Deutschland ist sauberes Trinkwasser in Westafrika oft
keine Selbstverständlichkeit. Dies wollen wir anhand des Alltages
malischer Kinder zeigen. Wir spielen ein Wasserquiz und ihr habt die
Möglichkeit Wasser einmal so zu transportieren, wie es viele Kinder und
Frauen in Mali tun.
7 Afrika-Bildung e.V.
Ohne Wasser läuft nix... Von A wie abwaschen bis z wie Zähneputzen
Wie
kommt das Wasser da hin, wo es gebraucht wird? Duschen, Spülen... und
wohin mit dem Abwasser? Wieso hat Abholzung etwas mit Wasserknappheit
zu tun? Diesen und anderen Fragen wollen wir auf den Grund gehen.
8 MISEREOR Ihr Hilfswerk
Trotz Dürre leben - eine Kleinbauernschule schafft Perspektiven!
8
Monate ohne Regen im brasilianischen „Trockengürtel" Sertão -
vertrocknete Ernten, verendete Tiere und hungernde Menschen. Gut
vorbereitet lassen sich extreme Trockenzeiten überstehen. Aber wer
braucht eigentlich weniger Wasser? Rinder oder Ziegen, Hirse oder Mais?
Und wie können die Menschen überleben?
9 Promote Africa e.V., Initiative für Integration & Entwicklung
Viktoriasee - Lebensraum mit Zukunft!?
Der Viktoriasee in
Ostafrika ist vielfältiger Lebensraum und Trinkwasserspeicher zugleich.
Wir schlüpfen in die Rollen der Menschen vor Ort und erkunden so die
Veränderungen des Sees und seine Gefährdung durch menschliche
Eingriffe.
10 Interkulturelles Atelier ASET e.V.
Was für ein Wassertyp bist du?
Wie viel Wasser verbrauchen wir jeden Tag direkt und indirekt? Hast du
dir schon einmal überlegt, in welchen Dingen überall verstecktes Wasser
ent- halten ist? Gemeinsam betrachten wir unseren Verbrauch und
erkunden, was für Wassertypen wir sind.
11 Future-on-Wings e.V.
WESSEN WASSER KOSTET MEIN T-SHIRT?
Hier Wasser sparen, weil
es dort an sauberem Wasser mangelt? Nicht nötig!? Um herauszufinden,
wie bedenkenloser Konsum hier und Wasserkrise dort tatsächlich
zusammenhängen, folgen wir an „Importwaren" angebrachte Baumwollfäden
bis in die Tiefen des Weltmarktes - einer riesigen Blackbox.
12 Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
Pflanzen - Überlebenskünstler in Trockenzeiten
Während der
Anbau von traditionellen Nahrungspflanzen wie Hirse nur wenig Wasser
verbraucht, ist für den Anbau von Baumwolle für den Export viel Wasser
notwendig. Wir entdecken Überlebensstrategien verschiedener
Pflanzenarten in Trockengebieten sowie entsprechende Anbaumethoden und
gestalten Bilder aus Naturmaterialien zum Thema.
13 INKOTA-netzwerk e.V.
Zu viel Wasser geht in die Hose
8.000 l Wasser stecken in
einer Jeans. In Baumwollregionen führt dies zu Versteppung und Hunger.
Anders in Projekten in Nicaragua: Dort wird für den Eigenbedarf
produziert und mehr als nur der regionale Wasserkreislauf in Schwung
gebracht. Mit einer Windradpumpe fördern wir Wasserwissen und finden
beim Filzen & Comic-Entwerfen Alternativen.
14 terre des hommes Deutschland e.V. / Arbeitsgruppe Berlin
Unsere Flüsse, Unser Leben.
Durch Fabriken, Staudämme oder große Plantagen werden Flüsse verändert
und verschmutzt. Insbesondere Kinder sind hiervon betroffen. Die terres
des hommes-Kampagne „Unsere Flüsse, Unser Leben" unterstützt Kinder
weltweit dabei, ihre Flüsse zu schützen. Findet mehr darüber heraus!
15 Fördern durch Spielmittel e.V. & UNESCO-PROJEKT-SCHULEN
Lebenselixier Wasser
Wasser wird weltweit genutzt, verschmutzt, ver(sch)wendet. Wasser ist
Luxusgegenstand, Alltäglichkeit und Mangelware. Was können wir tun, um
das Lebenselixier zu erhalten? Wir experimentieren mit Wasser und
suchen gemeinsam nach Antworten.
16 First Aid for Wonderful Nature (FAWN) e.V.
Wasserspeicher Regenwald
Die Regenwälder Amerikas besitzen
eine große Artenvielfalt, die jedoch gefährdet ist. Wir zeigen anhand
einzelner Beispiele, wie wichtig der sorgsame Umgang mit dem
Lebenselixier Wasser für alle Lebewesen ist. In einem Quiz erfahren wir
mehr über den Lebensraum Regenwald.
17 Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg - San Rafael del Sur e.V.
Wasser weltweit - eine Schnitzeljagd
Wie viel Wasser braucht der Mensch? Wer entscheidet über den Wert des
Wassers? Und was hat das mit MIR zu tun? Mit diesen und weiteren Fragen
wollen wir dem Thema Menschenrecht Wasser auf einer Schnitzeljagd auf
den Grund gehen.
18 Mama Afrika e.V.
Wasser in Guinea
GrundschülerInnen bemalen kleine Kalebassen, die in Guinea zur Lagerung
des Trinkwassers benutzt werden. Ein Ratespiel über die großen Flüsse
Afrikas sowie Sprichwörter rund ums Wasser aus der Sprache Maninka
stellen Herausforderungen an die Großen.
19 glokal - globalisierung und politisches handeln lernen e.V.
Flasche leer?! - Wie Flaschenwasser die Welt erobert
Wieso kaufen Menschen weltweit immer öfter Flaschenwasser? Vielleicht
bietet ein Geschmackstest Aufschluss, oder der Flaschen-Tast-Parcour?
Gemeinsam nehmen wir dann Marketing-Strategien unter die Lupe und
finden heraus, wie Wasser weltweit gehandelt wird und wie dies das
Leben der Menschen beeinflusst.
20 KATE e.V. / Ökohaus e.V. Rostock
Blaue Wunder erleben...
... in Deutschland, Paraguay und Bangladesh. Arne träumt zwischen
Schaumwolken in der Badewanne, während María vier Kilometer zum Brunnen
läuft. Und Shahnaz muss ihr Dorf verlassen, da Monsun und
Überschwemmungen ihr Haus zerstörten. Taucht ein in unterschiedliche
Wasserwelten!
21 Watch Indonesia!
Wenn PalmÖl das Wasser trübt...
Warum darf der 12-jährige Agus den Fluss vor der Haustür nicht mehr
benutzen? Was soll er jetzt trinken, wie sich waschen? Und wozu braucht
man eigentlich Palmöl? Wir schauen uns an, wie der hohe
Rohstoffverbrauch in Europa mit der Abholzung des Regenwaldes und dem
Zugang zu Wasser in Indonesien zusammenhängt.
Bildungsangebot für PädagogInnen
Während die SchülerInnen an den Workshops teilnehmen, können sich LehrerInnen auf dem Bildungsprogramm am Stand des EPIZ über Materialien und Instrumente informieren, die sie bei der pädagogischen Umsetzung des Themas „Energie" im Unterricht einsetzen können. Neben anschaulichen Arbeitsblättern und Printmaterialien informiert das EPIZ über geeignete Filme und interessante Webseiten und zeigt, wie man mit der interaktiven Lernplattform zum Thema „Energie" arbeiten kann.
Der Weltladen A Janela wird am Wochenende mit einen Infostand zum Fairen Handel beteiligt sein.
Ausstellungen des benbi 2008
INKOTA-netzwerk e.V.
Furchtbar fruchtbar: Landwirtschaft global
Reis aus Vietnam, Kaffee aus Nicaragua und der Sprit aus Brasilien.
Landwirtschaft ist längst nicht mehr lokal. Produktion, Handel und
Konsum sind global - die damit verbundenen Probleme auch.
Zehn
Ausstellungstafeln zeigen unterschiedliche Aspekte globaler
Landwirtschaft, fragen nach Gerechtigkeit und Perspektiven. Wo das
Wasser dabei bleibt, können BesucherInnen anhand interaktiver Elemente
erkunden.
EPIZ Reutlingen
Lernparcours „Wasser global"
Die TeilnehmerInnen informieren sich an sechs Stationen über das Thema
Wasser und damit verbundene globale und lokale Probleme:
Wasserknappheit, Verteilungskonflikte, Privatisierung von Wasser,
Wasserverbrauch, Wasserverschmutzung, Wasser und Energie. Jede Station
beinhaltet einen Einführungstext, ein Beispiel, einen Lösungsansatz und
eine Aufgabe, durch welche die erarbeiteten Kenntnisse vertieft werden.
Kulturprogramm des benbi 2008
Mittwoch, 12. November 2008
11:30 - 12:00
Zirkus AG der Charlotte-Salomon-Grundschule
Manege frei für die Kids der Zirkus AG
13:00 - 13:30
Zirkus AG der Charlotte-Salomon-Grundschule
14:30 - 15:00
MinneSwing
Duo mit deutschen Texten, inspiriert von Osteuropa & Andalusien
16:00 - 16:30
MinneSwing
17:30 - 18:00
MinneSwing
Donnerstag, 13. November 2008
11:30 - 12:00
Dallndyshet
Tänze aus dem Kosovo
13:00 - 13:30
Dallëndyshet
14:30 - 15:00
The Jacko Crew
funky Streetdance-Perfomance
17:30 - 18:00
Modenschau der Rütli-Schule
SchülerInnen präsentieren die neue Rütli-Wear
Freitag, 14. November 2008
11:30 - 12:00
Sister FA
Hip Hop, Reggae und Rap aus dem Senegal
13:00 - 13:30
Sister FA
14:30 - 15:00
Style Impact
Mitreißende Breakdance-Performance
16:00 - 16:30
Style Impact
17:30 - 18:00
OSZ Bekleidung und Mode
Modenschau der neuesten Kreationen
19:00 - 19:30
OSZ Bekleidung und Mode
Samstag, 15. November 2008
11:30 - 12:00
Tanz AG der Menzel-Oberschule
SchülerInnen tanzen Kunterbuntes von Cha Cha, Tango bis Jazzdance
13:00 - 13:30
Tanz AG der Menzel-Oberschule
14:30 - 15:00
Gunjah de Luxe
Reggae, Limbopop und vieles mehr
16:00 - 16:30
Western Ladies
Line Dance aus den USA
17:30 - 18:00
Gunjah de Luxe
19:00 - 19:30
Western Ladies
Sonntag, 16. November 2008
11:30 - 12:00
Piratencombo
Piraten- und Seemannslieder mit Gesang, Akkordeon und Percussion
13:00 - 13:30
Piratencombo
14:30 - 15:00
Alegria do Samba
Samba-Rhythmen sorgen für gute Laune
16:00 - 16:30
Alegria do Samba
Programm des Kinoforums 2008
Mittwoch, 12. November 2008
12.00-13.00 Uhr "Das Salz der Tränen"
Kinoforum für GrundschülerInnen I: Warum löscht Meerwasser keinen Durst? Wie kommt das Salz ins Meer, in unseren Schweiß, in unser Blut und in unsere Tränen? Ohne Salz und Wasser könnten wir nicht leben.
13.30-14.30 Uhr "Badewasser am Äquator"
Kinoforum für GrundschülerInnen II: Der Golfstrom fließt durch's Badezimmer. Vom Golf von Mexiko transportiert er mehr Wasser als alle Flüsse der Erde zusammen. Und er bringt Wärme nach Europa. Deshalb blühen Obstbäume in Norddeutschland!
Donnerstag, 13. November 2008
15.00 - 16.00 Uhr "Wasser unterm Hammer"
Wir zeigen einen Ausschnitt des Films, der die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe beleuchtet. In Deutschland ist Wasser in der Regel noch ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet auch hierzulande die Wasserprivatisierung voran. Der Film dokumentiert sowohl Privatisierungsstrategien und -konzepte als auch deren Probleme und Fragwürdigkeiten. Er bildet eine interessante Gesprächsgrundlage für unsere Podiumsdiskussion, zu der wir insbesondere OberstufenschülerInnen herzlich einladen (siehe "Podiumsdiskussion" weiter unten)
Freitag, 14. November 2008
13.30 - 14.30 Uhr "Der durstige Planet - Wasser für die Metropolen"
Mexiko-City, Lagos und Jakarta - drei Kontinente, drei Mega-Citys und ein Problem: die Versorgung der Einwohner mit sauberem Wasser. Mexiko-City kann seinen Bedarf schon lange nicht mehr selbst decken, das Wasser muss aus 150 Kilometer Entfernung herangeschafft werden. In der nigerianischen Wirtschaftsmetropole gibt es keine funktionierende Wasser-Aufbereitungsanlage, selbst das in Plastikbeuteln zu kaufende Trinkwasser ist nicht sicher: Diarrhöe, Gastronenteritis und Cholera drohen.
15.00 - 16.00 Uhr "Der durstige Planet - Kampf ums Wasser"
"Wer mit dem Nilwasser spielt, erklärt uns den Krieg!" Die Drohung des einstigen ägyptischen Präsidenten Anwar el-Sadat galt den Oberanrainern des längsten Flusses der Welt, denen, die eigentlich an der Quelle sitzen. Experten sind sich sicher, dass solche Drohungen bald an der Tagesordnung sind, denn die Trinkwasserreserven werden knapp. Die Kriege des nächsten Jahrhunderts werden nicht um Öl, sondern um Wasser geführt - die These ist nicht so leicht von der Hand zu weisen.
18.00 - 19.00 Uhr "Der durstige Planet - Wasser für Nahrung"Der größte globale Wasserverbraucher und gleichzeitig Verschwender ist die Landwirtschaft. Mehr als 40 Prozent der Weltnahrungsmittel werden mit künstlicher Bewässerung erzeugt. Rinderzucht in der Wüste, Baumwollfelder in der asiatischen Steppe, Weizenernte in den Tropen. Für die Erfolge der "grünen Revolution" zahlen die Menschen einen hohen Preis. Zwar sorgt die künstliche Bewässerung im großen Sil weltweit für Rekordernten. Gleichzeitig versiegen gigantische Flüsse, bevor sie das Meer erreichen.
Samstag, 15. November 2008
15.00 - 16.00 Uhr "Über Wasser (1) Bangladesh"
Teil 1 des Films "Über Wasser - Menschen und gelbe Kanister" des österreichischen Regisseurs Udo Maurer begleitet Menschen in Bangladesh, die aufgrund regelmäßiger Überschwemmungen gezwungen sind, ihr Leben an das Wasser anzupassen: Ihre Überlebensstrategie sind Wellblechhütten, mit denen die Familie im Falle einer Überschwemmung auf dem Boot umzieht. Die Alternativen sind wenig aussichtsreich: Landflucht in die Elendsviertel der Großstadt, wo die Erwerbsmöglichkeiten auf Rikscha-Fahrer, Lumpensammler oder oder Lastenträger beschränkt sind.
16.30 - 17.30 Uhr "Über Wasser (2) Aralsee (Kasachstan)"
Teil 2 des Films "Über Wasser - Menschen und gelbe Kanister" zeigt die aktuelle Situation des Aralsees und der Menschen vor Ort. Einst viertgrößter Binnensee der Welt, erlangte er als das bekannteste ökologische Problem der Region traurige Berühmtheit. Der Regisseur Udo Maurer stellt Menschen vor, die an den ehemaligen Häfen und Ufern des See zurück geblieben sind und nun viele Kilometer vom Wasser entfernt leben.
18.00 - 19.00 Uhr "Über Wasser (3) Nairobi"
Teil 3 des Films "Über Wasser - Menschen und gelbe Kanister" beschäftigt sich mit der Wasserversorgung in Kibera, dem größten Slum Afrikas. Um Wasser zu erhalten, machen sich Frauen und Kinder auf den Weg zu einem "Wasserkiosk". Ganz Kibera ist von einem Netz illegaler, oft undichter und geflickter Leitungen durchzogen, die quer durch die offenen Abwasserkanäle laufen. Im Vergleich zu anderen Stadtteilen zahlen die Slumbewohner mehr für ihr Wasser - in Zeiten von Wasserknappheit werden hier große Geschäfte gemacht.
Sonntag, 16. November 2008
15.00 - 16.00 Uhr "Wasser ist Leben"
Dieser Film der Deutschen Welthungerhilfe thematisiert die Bedeutung von Wasser als Voraussetzung für Entwicklung und Ernährungssicherung. Projekte zur Wassergewinnung, zum Brunnenbau und zu wassersparenden Bewässerungstechniken werden vorgestellt.
16.30 - 17.30 Uhr "Der durstige Planet - das Geschäft mit dem Wasser"
Bevölkerungsexplosion und Verschmutzung lassen Wasser weltweit immer knapper und damit zu einem marktwirtschaftlichen Gut werden - zu einem Objekt des Welthandels. Längst sind multinationale Unternehmen in den Milliardengeschäft der Zukunft eingestiegen und greifen nach den Wassermonopolen in den Riesenstädten
Podiumsdiskussion des benbi 2008
Die Privatisierung von Wasser ist nicht nur in fernen Ländern Gegenstand von Diskussionen. Auch hier "vor unserer Haustür" in Berlin wurden die städtischen Wasserbetriebe 1999 zur Hälfte an die Energieriesen RWE und Veolia verkauft. Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Privatisierung von Wasser?
Am Donnerstag, den 13. November 2008 von 16.00 bis 17.30 Uhr haben SchülerInnen die Gelegenheit, Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ihre Fragen zu stellen.
"Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe - wirtschaftliche Wasserversorgung oder Ausverkauf eines öffentlichen Gutes?"
Podiumsteilnehmer
Stephan Natz, Pressesprecher/ Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Berliner Wasserbetriebe
Dr. Peter Haug, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Schwerpunkt Kommunalwirtschaft)
Thomas Rudek, Mitglied des Berliner Wassertisches
Armin Massing, Moderation (Berliner Entwicklungspoltischer Ratschlag (BER) e.V. 

Internetlinks zum Thema Wasser
- UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Lehr- und Lernmaterialien zum Jahresthema Wasser
- EPIZ Berlin - Mediothek
- BMU (2006): Broschüre Lebensstil und Wasser
- Bundeszentrale für politische Bildung (2006): Themenblätter im Unterricht, Wasser - für alle!?
- BREBIT (2008): Arbeitsmaterialien zum Thema Wasser
- Der deutsche Beitrag zum International Hydrological Programme (IHP) der UNESCO und zum Hydrology and Water Resources Programme (HWRP)
- Internetportal für Wasser und Abwasser
- Wasserlexikon
- Homepage der Kampagne MenschenRechtWasser (Brot für die Welt)
- Projekt "Virtuelles Wasser" der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V.
- CARE Affair Magazin - Thema Wasser




