Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) 2013

04.-08.November 2013 im FEZ-Berlin

Bewegte Welte - Wie weit können wir gehen?

Das Workshopangebot

COMPA - Berlin e.V.
1 Abenteuer Schulweg

Wie sieht Dein täglicher Schulweg aus? Welche Verkehrsmittel benutzt Du und wie viele Schadstoffe werden dabei freigesetzt? In theaterpädagogischen Übungen gehen wir
diesen Fragen nach und vergleichen den Schulweg von Kindern in Chile und Bolivien.

ASA-Programm
2 Abgefahren! Alternative Möglichkeiten der
Fortbewegung

Einmal durch die ganze USA mit dem Lastwagen - angetrieben nur von altem Obst und Gemüse? Eine verrückte Idee! Mit kreativen Methoden suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten
für freie Straßen und saubere Luft.

Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e.V.
3  Auf der Gewürzstraße - Entdeckungen zwischen
Indonesien, Vietnam und Deutschland

Weitgereist sind viele Gewürze, lang ist der Weg von der Pflanze bis in unsere Küchen. Warum aber sind sie nicht so teuer? Wir entdecken Spannendes und lernen, wie wir die
duftenden Touristen richtig verwenden.

German Toilet Organization (GTO) e.V.
4  Klobalisierte Welt - Wohin gehen wenn
nichts geht?

Kein Trinkwasser, keine Waschmöglichkeit und keine Toiletten. So sieht die Realität für viele Menschen in Slums und Flüchtlingslagern aus. Gemeinsam erkunden wir, was dies bedeutet und wie die Situation verbessert werden kann.

Commit Berlin e.V.
5  Angekommen oder ausgeschlossen?Jugendliche auf der Suche nach Asyl

Berlin hat viele Gesichter. Hier leben Kinder und Jugendliche aus aller Welt. Manche sind geflüchtet und suchen nach Asyl. Wie sieht ihr Alltag aus? Dürfen sie die Schule besuchen?
Gemeinsam finden wir Antworten darauf. 

Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V.
6 Die Reise des Phönix

Was bedeutet Reisen für Dich? Weshalb reisen Menschen? Warum bewegen wir uns überhaupt? Gemeinsam entdecken wir die verschiedenen Seiten des Reisens in der Vergangenheit,
in der Gegenwart und in der Zukunft. Komm und mach eine Reise mit einem Phönix.

Fairbindung e.V.
7 Die große Schnäppchenjagd - Auf den Spuren
der globalen Textilproduktion

Trendy, billig und „made in Germany"? - Wer produziert unsere Klamotten und zu welchem Preis? Wir verfolgen die lange Reise unserer Kleidung rund um die Welt und fragen
uns: Geht gut aussehen auch anders?

INKOTA-netzwerk
8 Vom Acker in den Tank

Um den weltweit wachsenden Energiebedarf zu decken werden Pflanzen wie Mais, Soja oder Zuckerrohr anstatt als Nahrungsmittel als „Biosprit" genutzt. Gemeinsam beleuchten
wir die Auswirkungen des „Biospritbooms" und hinterfragen spielerisch unser Mobilitätsverhalten.

BUNDjugend Berlin
9 Beweg Deine Zukunft!

Mobilität und Klimaschutz von morgen Modernes Mobilitätsverhalten heizt das Klima ordentlich an. Reist mit uns in die Zukunft und erkundet, wie Mobilität in Berlin
2050 aussehen kann. Zurück zum Eselskarren oder hin zum Spaceshuttle? Es hängt auch von Euch ab, wohin die Reise geht.

Afrikahaus/Farafina e.V.
10 Weg von zu Hause: Junge afrikanische
Flüchtlinge in Berlin

In Berlin leben beinahe 1.000 junge unbegleitete Flüchtlinge. Wir machen in Spielen und mit Geschichten auf Fluchtursachen,Wege und Lebensbedingungen junger afrikanischer Flüchtlinge
aufmerksam. 

BAOBAB Infoladen e.V.
11 Produkte fairreisen - Menschen bleiben

Mobilität ist eine feine Sache - solange sie freiwillig geschieht. Am Beispiel der Friedensgemeinden in Kolumbien ergründen wir, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen und wie
der Faire Handel hier gegensteuern kann.

Städtepartnerschaft Kreuzberg - San Rafael del Sur e.V. (Staepa)
12 Kreativwerkstatt: Klimagerechtigkeit
Kunst trifft Mobilität

Wie bewegen wir uns durch unseren Alltag? Wie wichtig ist uns Mobilität? Wie sieht Mobilität in Nicaragua aus? Und was hat sie mit Klimagerechtigkeit zu tun? Gemeinsam begeben wir uns auf
eine kreative Entdeckungsreise!

PEPP-Berlin e.V.
13 Migration und Entwicklung

Was bewegt Menschen dazu ihre Heimat zu verlassen? Wie hängen Globalisierung und Migration zusammen? Welche Auswirkung hat die Migration Hochqualifizierter für die Länder
des Südens und welche Chancen ergeben sich daraus? Wir begeben uns auf die Suche nach Antworten.

Kollektiv anders
14 Leben, wo andere Urlaub machen

Was haben touristische Orte in Deutschland, Gambia, Brasilien und Indien gemeinsam? Wir treten gemeinsam eine Reise an und erleben, wie sich diese Regionen durch den Tourismus
wandeln und untersuchen, welche Folgen für Menschen und Umwelt dadurch entstehen.

Watch Indonesia!
15 Unterwegs auf Inseln: Bewegung im Stillstand

Indonesien ist ein Staat bestehend aus vielen Inseln. Santi lebt in Jakarta, einer der größten Städte der Welt. Budi wohnt in einem Dorf ohne Straßen. Wie gestaltet sich der Schulweg
der beiden? Und warum ist das nicht nur für die Eltern teuer, sondern auch für uns? 

Die Infonauten e.V.
16 Virtuelle Mobilität: Fluch oder Segen?

Was steckt in Deinem Handy? Welche Rolle spielt das Internet in Deinem Alltag und was bedeutet es für Mensch und Umwelt? Wir gehen auf Entdeckungstour und beleuchten, wie
sich die Vor- und Nachteile der virtuellen Mobilität in Einklang bringen lassen.

missio - Internationales katholisches Missionswerk e.V.
17 Menschen auf der Flucht: Ostkongo

Anhand von acht Lebensgeschichten jugendlicher Flüchtlinge aus dem Kongo nähern wir uns dem Thema Flucht. Gemeinsam durchlaufen wir eine multimediale Reise und erkunden
die unterschiedlichen Fluchtszenarien.

ROBIN WOOD e.V.
18 Neue Wege für ökologische Produkte

Wir bewegen uns weltweit auf den Spuren von Papier und Palmöl und erarbeiten sinnvolle Lösungen für deren Transport. Anschließend unternehmen wir eine Zeitreise im Luftschiff
und entwickeln ökologische Transport-Lösungen nach dem Vorbild der Natur.

BLUE 21 e.V./Unfairtobacco.org
19 Vom Feld in die Schachtel - Der Weg des Tabaks

Es steht auf keiner Packung: In jeder Zigarette steckt Tabak aus Malawi, Brasilien oder Indien. Zusammen erforschen wir den Weg einer Zigarette zurück bis zur Tabakpflanze und
finden heraus, wie Tabak angebaut wird.

GATE - Netzwerk, Tourismus, Kultur e.V.
20 Vom Reisen in der Weltgesellschaft

Warum reisen Menschen? Wer kann, darf oder muss reisen? Wie gerecht ist das Reisen? Wir begeben uns gedanklich und spielerisch auf Entdeckungstour und lernen auch
Schattenseiten des Reisens kennen. Kommt mit und seht die Welt mit anderen Augen! 

benbi Workshops 2013 auch nach dem Bildungsprogramm buchbar!

Auch in diesem Jahr bieten zahlreiche, der auf dem benbi vertretenen Vereine, ihre Angebote auch nach dem Bildungsprogramm an. Das Begleitheft informiert über die einzelnen Konditionen der Workshopdurchführung.

 

Der Workshop für Pädagog*innen

Engagement Global und EPIZ e.V.

Menschen unterwegs - wohin, womit, warum?

Wenn wir von Mobilität sprechen, geht es meist um Nahverkehr oder wachsenden Ressourcenverbrauch durch Reisen. Weltweit sind Menschen aber aus ganz unterschiedlichen Gründen unterwegs. Viele müssen ihre Heimat verlassen, weil dort Krieg, Hunger oder große Arbeitslosigkeit herrschen, oder sie fliehen vom Land in die Stadt. Andere suchen Abenteuer und das schöne Leben auf Zeit - gerade die reiselustigen Deutschen. Ausgehend von ihren Erfahrungen stellen Ihnen unsere Referent*innen des Globalen Lernens vor, wie Sie die Themen Stadtentwicklung
und Mobilität, Tourismus und Migration in den verschiedenen Stufen anschaulich vermitteln können. Zudem können Sie sich beraten lassen und unterschiedliche Materialien und Methoden zum Thema Mobilität kennenlernen. Am Freitag können Sie sich auch informieren, wie das ENSA-Programm Schulpartnerschaften fördert. 

Annegret Zimmermann und Gisela Führing/Grundschule: Tourismus

Auf Reisen zu gehen, ist auch für viele Kinder einer der Höhepunkte des Jahres. Dabei wird auf sehr unterschiedliche Weise gereist. Fotos und Bilder laden dazu ein, ihre Gedanken zu bestimmten „Urlaubszenarien" zu schildern. Eigene Urlaubserfahrungen mit verschiedenen Tourismusarten und Anreisen zu den Ferienzielen werden gesammelt und dann auf ihre Klimafreundlichkeit bewertet. Wie kann nachhaltiger Tourismus aussehen? 

Constanza Silva Lira/Sek I: Migration

Warum verlassen so viele Menschen aus dem Globalen Süden das eigene Zuhause auf der Suche nach einem besseren Leben? Was haben die Industrieländer damit zu tun? Ausgehend von der eigenen Geschichte arbeiten wir mögliche Gründe heraus. Thematisiert wird auch, wie es denjenigen ergeht, die bis nach Europa gelangen. Warum dürfen einige bleiben und andere nicht? 

Ute Sprenger/Sek II: Stadtentwicklung und Mobilität

Jenseits von Debatten über Luftverschmutzung und Verkehrskollaps leben weltweit immer mehr Menschen in Städten. Doch mit kluger Siedlungs- und Verkehrsplanung können Städte dabei
helfen, klimaschädliche Treibhausgase zu reduzieren und den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken. Welches Mobilitätsbedürfnis haben wir? Wie viel Ressourcen verbrauchen wir dabei? Anhand konkreter Beispiele aus Deutschland und Ländern Asiens begeben wir uns auf Spurensuche. 

 

Das Kinoforum

Grundschule: Wie es ist, ein Flüchtling zu sein

In der kindgerechten Dokumentation„Wie es ist, ein Flüchtling zu sein" erzählen Flüchtlingskinder im Alter von 9 bis 13 Jahren aus Afghanistan, Kambodscha, Bosnien und dem Sudan ihre Fluchtgeschichten. Dabei beleuchten sie die Ursachen und Hintergründe ihrer Flucht und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen, ihren Alltag in den Aufnahmeländern und teilweise auch
über ihre Rückkehr in die Heimatländer. 

Sek I: Ein Leben mit der Duldung

Das Ehepaar Lucau-Ndombele lebt mit seinen drei Kindern in Berlin im Status von Geduldeten. Die Asyl-Anträge der Eltern wurden von den deutschen Behörden schon vor Jahren abgelehnt. Seit 18 Jahren werden die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils nur für wenige Tage und Wochen verlängert, um eine Arbeitserlaubnis bemühen sich beide vergeblich. Ein lähmender Zustand, der
auch ihre in Deutschland geborenen Kinder berührt. Die drohende Abschiebung nach Angola belastet das Leben und den Alltag der gesamten Familie sehr. Der Film beleuchtet einfühlsam die Hintergründe einer in Deutschland lediglich geduldeten Familie. Gleichzeitig werden Unzulänglichkeiten der deutschen Gesetzgebung und Bürokratie offenbart, die einer erfolgreichen
Integration im Wege stehen. 

Sek II: Blood in the mobile

Der Film „Blood in the mobile" thematisiert den Zusammenhang zwischen Handys und den Arbeitsbedingungen in den Minen Zentralafrikas. Finanzieren wir indirekt den Bürgerkrieg und die Ausbeutung im Kongo? Klebt an unseren Handys Blut? Ausgehend von diesen Fragen beginnt Frank Poulsen, der Regisseur, zu recherchieren und macht sich auf den Weg. Er reist in den Ostkongo, steigt in eine der ungesicherten Minen und spricht dort mit Jugendlichen und Kindern, verhandelt mit militärischen Machthabern und setzt sich, zurück in Finnland mit Nokia-Mitarbeiter*innen auseinander. Verständnis und Unterstützung erfährt er im Bundesinstitut für Rohstoffe in Deutschland. Der Film zeigt klar die Schwierigkeiten und Probleme,
denen Frank Poulsen begegnet. Viele profitieren von dem Geschäft mit den Konfliktmaterialien und sind nicht an Aufklärung interessiert. 

 

Die Podiumsdiskussion für Sek II-Schüler*innen

Tourismus: Fluch und Segen - Wie fairreisen wir?

Tourismus stellt heute einen der bedeutendsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige der Welt dar: Dank immer günstigerer Flüge und zahlreicher Last-Minute-Schnäppchen ist es mittlerweile sehr viel billiger eine Urlaubsreise zu unternehmen als früher. Auch Ferienreisen in den Globalen Süden werden dabei immer beliebter. Im vergangenen Jahr reisten 47 Prozent
aller Tourist*innen dorthin und bis 2030 wird erwartet, dass diese Zahl sogar auf 57 Prozent steigen wird. Dass weltweit bereits jeder/jede elfte Arbeitnehmer*in direkt oder indirekt im Tourismus beschäftigt ist, zeigt das wirtschaftliche Potential auf, das durch den Reisesektor in den Ländern des Globalen Südens entsteht. Den Einnahmen und Devisenerträgen, dem kulturellen Austausch und Entwicklungschancen stehen allerdings häufig ökologische und soziale Herausforderungen wie Umweltverschmutzung, Probleme bei der Abfallentsorgung, Trinkwassermangel oder Probleme zwischen Urlauber*innen und den Menschen vor Ort gegenüber. Dies wirft die Frage auf, welche Auswirkungen Tourismus tatsächlich auf die Länder des Globalen Südens hat: Mindert
er die Armut oder schafft er neue Probleme? Wer gewinnt und wer verliert? Wer trägt die Verantwortung für die negativen Folgen? In Reaktion auf die Kritik am sogenannten Massentourismus entstanden Konzepte für einen Nachhaltigen Tourismus, welcher einen behutsameren Umgang mit Umwelt und den Menschen vor Ort anstrebt. Jedoch ist der Begriff bisher so unscharf definiert,dass viele Reiseveranstalter ökologisch verträgliche Reisen anbieten können. Geht das überhaupt? Welche Entwicklungsstrategien stecken hinter der Idee? Wie kann ein Nachhaltiger Tourismus aussehen? Wie kann ich selbst fairreisen? Diesen und anderen Fragen gehen die Schüler*innen in der Podiumsdiskussion nach. 

Teilnehmende

Vertreterin der Wirtschaftsperspektive:
Gesa Balssen ist Referentin für Auslandstourismus, Nachhaltigkeit und Gesundheit beim Deutschen Reiseverband (DRV) e.V. und vertritt damit die Interessen der Unternehmen der Reisebranche. Sie betont vor allem die Vorteile des Tourismus, sein Potential für Wachstum und Bildung.

Vertreter der zivilgesellschaftlichen Perspektive:

Heinz Fuchs, Referatsleiter Wirtschaft und Umwelt bei Brot für die Welt und ehem. Leiter von Tourism Watch. Er tritt für einen umwelt- und sozialverträglichen Tourismus ein und kritisiert u.a. die mangelnde Einbindung einheimischer Dienstleister*innen, zu geringe Löhne der Arbeitnehmer*innen in Urlaubsländern sowie den hohen Ressourcenverbrauch durch Tourist*innen.

Moderation:

Daniel Unsöld. Er arbeitet als Theaterpädagoge und Moderator mit Schüler*innen zu Umwelt- und Entwicklungspolitischen Themen. So moderierte er beispielsweise „das morgen lande future lab" in Leipzig und organisierte ein Theaterdinner zum Thema Lebensmittelverschwendung.

 

Die Ausstellungen

EPIZ Berlin e.V.
Ein Koffer voller Geschichte(n) - eine Ausstellung über Migration nach Charlottenburg-Wilmersdorf

In der Ausstellung werden Lebensgeschichten von 10 Personen präsentiert, die sich entschieden haben, ihren Lebensmittelpunkt von Ankara oder São Paulo, von Kirow oder Pointe
Noire nach Charlottenburg-Wilmersdorf zu verlegen. Reisen Sie und Ihre Schulklasse mit Re?it Mirio?lu von Antakye nach Berlin-Schönefeld und erleben Sie seine Ankunft in dem fremden
Land. Essen Sie mit Mohammad El-Tayeh-Sewiti an seinem ersten Tag in Deutschland in einem libanesischen Restaurant, das ihn an seine Heimat erinnert. Lauschen Sie den Wünschen, mit denen In-Sun Kim als Krankenschwesternschülerin nach Deutschland kommt. Seien Sie dabei, wenn Yulia Delamere SBahn fährt und dabei ihren späteren Ehemann kennen lernt. Und feuern Sie gemeinsam mit Bedriye Yagc ihre Tochter an, die in einer Jungenmannschaft Fußball spielt.
Informationen zur Ausleihe
Zielgruppe: Ab Sek I
Preis: Abholung und Transport müssen selbst organisiert werden.Bei eventuellen Schäden haftet der/die Ausleiher*in. 

Rosa-Luxemburg-Stiftung (Songül Biti? und Nina Borst)
Lux like Comic - (Un)mögliche Bildungswege 

Herkunft beeinflusst in Deutschland noch immer die Zukunft von Menschen. Der Zugang zur Bildung ist nicht für alle gleich möglich. Die Ausstellung Lux like Comic zeigt Geschichten
von 8 Menschen auf, die ihre Erfahrungen auf ihrem Bildungsweg mit uns teilen wollen. Die Ausstellung belässt es jedoch nicht bei diesen individuellen Erfahrungen, sondern stellt sie
in einen gesellschaftlichen Kontext. Grundlage sind dabei die Biographien der interviewten Personen, die über ihren Bildungsweg berichten und deren Erfahrungen im Comicformat umgesetzt wurden. Insgesamt besteht die Ausstellung aus 27 Plakaten. An einigen Stellen taucht in den Comicgeschichten eine Figur auf, die auf weiterführende Informationen im Begleitheft
zur Ausstellung verweist. Das Begleitheft bietet kurze Texte und Visualisierungen rund um das Thema Bildungsungleichheiten an und liegt für interessierte Besucher*innen zur Mitnahme aus.

Informationen zur Ausleihe
Zielgruppe: Schüler*innen auf dem Weg zum (Fach)Abitur, in der Berufsorientierung sowie Lehrer*innen, Pädagog*innen, politische Bildner*innen, Studierende und am Thema Interessierte
Preis: Die Plakatversion (inklusive Begleithefte und Audios im mp3 Format) kann im Jahr 2013 noch kostenlos zugesendet werden, ab 2014 fallen voraussichtlich Versandkosten in
Höhe von ca. 15 Euro an. Die Plakatversion muss nicht zurückgegeben werden. Für die Variante der Ausstellung mit festen Aufstellern und Audiostationen fallen Kosten für den Transport an. Diese variieren je nach Ort der Ausstellung.