Allgemeines zum Thema Mobilität

„Der mobile Mensch" Themenwoche ARD 2011

Die ARD befasste sich bereits im Jahr 2011 im Rahmen der Themenwoche „Der mobile Mensch" mit dem Thema „Mobilität". Hier finden sich interessante Filmtipps wie zum Beispiel die Dokumentation von Roland May „Überall und Nirgendwo - Was morgen die Welt bewegt".

Bezug: www.web.ard.de/themenwoche_2011

 

„Schülerprojekt zur Globalisierung" - Schwerpunkt Mobilität

Bezug: www.klimakids.org/schulerprojekt-zur-mobilitat

 

Keynote zur „Zukunft der Mobilität" ITB 2012 von Felix Finkbeiner

Bezug: www.youtube.com/watch?v=9CWLG9sF484

 

MOBILITÄT #2052

Das Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung (KMGNE) hat in dieser DVD-Sonderedition anlässlich des Runden Tisches der UN-Dekade zwölf Videos und Hörspiele zum Thema Mobilität zusammen gestellt. Die Kommunikate aus der Reihe „Nachhaltiger Filmblick" (NFB) wurden gemeinsam mit Wissenschaftlern, Künstlern und Kommunikationsexperten während der Internationalen Sommeruniversität „Audiovisuelle Kommunikation - Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klimafolgen" produziert und verbreitet. Im Rahmen der Internationalen Sommeruniversität entstanden bislang über 200 Kommunikate zu Globalisierung, Bildung, Biodiversität, Gerechtigkeit, Klimawandel und Energiewende. Das KMGNE entwickelt Medien und Formate zur Gestaltung kommunikativer Prozesse und forscht zu Kommunikationskulturen in interkulturellen, transdisziplinären Projekten, Netzwerken und Initiativen.

Autoren: KMGNE - Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung

Herausgeber: KMGNE - Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung

Erscheinungsjahr: 2012

Bezug: www.uinternacional.org und www.kmgne.de

 

Themenbereich Mobilität und Klimawandel

„Aktion Klima Mobilität"

Bezug: www.klima.bildungscent.de/fileadmin/Klima.BildungsCent/filme/Mobilitaet/Aktion_Klima_Mobilitaet_320x180_small.mov

 

Globale Erwärmung

Die Dokumentation zeigt Menschen, die in Europa und weltweit gegen die globale Erwärmung kämpfen. Sie haben ihr Verhalten verändert und setzen modernste Technologien ein, um die negative Beeinflussung des Klimas zu vermeiden. Dabei fällt der Technologie eine ambivalente Rolle zu: Auf der einen Seite beschleunigen Wirtschaft, Mobilität und Lebensstil in den entwickelten Ländern durch ihren Energieverbrauch die "Globale Erwärmung". Auf der anderen Seite ist Technologie aber auch eine der großen Hoffnungen für die Bewältigung der Klima-Krise. Weltweit versuchen ForscherInnen mit utopischen Experimenten das schädliche C02 zu eliminieren. Sie warnen anhand konkreter Signale aus der Umwelt vor den fatalen Folgen der Klimaerwärmung und rechnen hoch, wie es in Zukunft werden könnte, wenn alles so weitergeht wie bisher.

Erscheinungsjahr: 2005

Dauer: 45 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4650216&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Unser Wetter Klima und Erderwärmung - Die Folgen der Erderwärmung

Welche Veränderungen bringt die Erderwärmung für uns? SchülerInnen aus Markt Schwaben fragen Meteorologen und besuchen Deutschlands höchste Wetterwarte auf der Zugspitze. Unten im Tal erfahren sie, dass Garmisch-Partenkirchen im Kampf gegen den Klimawandel auf E-Mobilität setzt.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-36576&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Die Biosprit-Lüge

Seit dem die EU den Anbau von Biospritpflanzen subventioniert und vorantreibt, werden Millionen Menschen in Indonesien in die Hungerkatastrophe getrieben. Das Schicksal von Din Perulak ist besiegelt: Seit 2003 schreibt die EU vor, dem Diesel Pflanzenöl beizumischen. Die Folge in Dins' Land Indonesien: Es geht nur noch um Palmöl für den europäischen Markt. Für das Volk der Orang Rimba, Nomaden des Waldes, gibt es jetzt nichts mehr zu essen. Din ist nur ein Beispiel. Durch den Biospritwahn haben Millionen IndonesierInnen ihre Lebensgrundlage verloren. Die GewinnerInnen sitzen in Europa: die Autoindustrie baut weiter Spritschlucker und die EU verpasst sich ein grünes Image. Jetzt haben PolitikerInnen jedoch ein schlechtes Gewissen: Die ErfinderInnen des Pflanzenkraftstoffes, Europas Grüne, mögen keinen Biosprit mehr. Aber nun ist es zu spät: bereits über 10 Milliarden Euro Steuergelder hat Europa für Subventionen ausgegeben und trotzdem das Problem des Klimawandels nicht gelöst, stattdessen eine Nahrungsmittelkrise ausgelöst. Der Hungermacher Biosprit ist weiter auf dem Vormarsch, denn es gibt eine neue Zauberpflanze: Jatropha. Die für Mensch und Tier giftige Pflanze wird auf Viehweiden in Indien angebaut und so entsteht eine neue Konkurrenz: die von Jatrophaöl für unsere Autos und Milch für die InderInnen.

Erscheinungsjahr: 2008

Dauer: 44 Minuten

Bezug: www.globalfilm.de/film_die_biospritluege.shtml

 

Die Biosprit-Falle- Indonesiens Wald in Gefahr

Kasimirus Sanggara ist ein heiliger Mann. Er stammt aus dem Volk der stolzen Papua-Krieger der Kanume. Noch heute leben 300 Kanume Familien mit einer eigenen Sprache in den Sumpfwäldern Süd-Papuas. Ganz unabhängig von den Errungenschaften der westlichen Welt ernähren sie sich von der Kängurujagd und vom Sammeln im Wald. Inge Altemeier ist es gelungen, in diese für Journalisten verbotene Region Indonesiens vorzudringen. Das Fernsehteam traf auf Kasimirus, den Papua Häuptling, der den Urwald entschlossen gegen alle Abholzungsversuche verteidigt. Für Kasimirus ist klar: Niemand darf den Wald abholzen und das Land verkaufen. Das würden die Götter des Waldes den gierigen Menschen niemals verzeihen, denn der Urwald ist der Ursprung allen Lebens. Obwohl die indonesische Armee in seinem Dorf stationiert ist, gelingt es ihm noch, diesen für das Weltklima so wichtigen Wald zu erhalten. Aber jetzt bedroht der Energiehunger Europas das Land der Kanume. Mehr als 20 Millionen Hektar Wald, eine Million davon in der Region der Kanume, sollen laut Masterplan der indonesischen Regierung und internationaler Investoren, wie auch der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau, in Palmölmonokulturen für Bio-Treibstoff umgewandelt werden. Bei der Abholzung der Wälder und dem Abbrennen der Baumreste entstehen so viele schädliche Klimagase, dass Indonesien heute schon der drittgrößte Produzent von Treibhausgasen ist. Während in Deutschland noch über erneuerbare Energien diskutiert wird, ist das Anpflanzen von neuen Palmölplantagen in Indonesien bereits in vollem Gange. Der Biospritboom bedroht die Existenz von 45 Millionen Menschen in Indonesien.

Erscheinungsjahr: 2007

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.globalfilm.de/film_die_biosprit_falle.shtml

 

Themenbereich Verkehr

„Elektroautos - Batteriebetrieben in die Zukunft?"

Sendung Neuneinhalb vom WDR am 8.Mai 2010

Bezug: www.neuneinhalb.wdr.de/sendungen/2010/05/2010_05_08.php5

 

Luftverkehr- Weltweite Mobilität

Es ist noch nicht einmal ein Jahrhundert her, dass die Menschen in der Lage sind, durch die Lüfte zu reisen. Seit den 1960er Jahren steigt die Zahl der FlugpassagierInnen stetig an. Welche Gefahren, aber auch welche Chancen bieten sich durch den Luftverkehr? Wer nutzt die Möglichkeit, mit dem schnellsten Verkehrsmittel der Welt zu reisen? Im Zuge der Globalisierung werden Waren oder Ersatzteile in der ganzen Welt hergestellt und müssen in kurzer Zeit zum VerbraucherInnen gelangen. Somit ist ein Flughafen nicht nur für die Infrastruktur und als Arbeitgeber wichtig, sondern beeinträchtigt durch die vielen Starts und Landungen die Lebensqualität der AnwohnerInnen.
Zusatzmaterial: Sprechertexte; 2 Farbfolien; Arbeitsblätter; Testaufgaben; Bildungsstandards; Lehrpläne; Rahmenpläne.

Erscheinungsjahr: 2012

Bezug: www.medienforumberlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=MEDIENLB-5551734&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Fahrräder

Seit die ersten Sonnenstrahlen das Ende des Winters ankündigen, sind sie wieder häufiger auf der Straße anzutreffen: RadfahrerInnen. LexiTV gibt in dieser Sendung Tipps für den Start in den Fahrrad-Frühling. In dieser Themenwelt stehen die Module BMX und FRÜHLINGSCHECK sowie Text- und Bildmaterial zur Verfügung. Das Themenmaterial stellt das Fahrrad als schnelles Fortbewegungsmittel in der Stadt vor, das gerade auf kurzen Wegen geeignet ist. Über fahrradfreundliche Städte und Leihfahrräder zur Lösung von Verkehrsproblemen großer Städte sowie über die Erfindung des Fahrrades wird informiert.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 4 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=LEXITV-5555067&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Orte des Erinnerns-Die deutsche Autobahn

Die deutsche Autobahn ist mehr als nur ein Verkehrswegesystem. Vor allem für die Deutschen. Schon die Anfänge des Autobahnbaus halten eine Reihe von Legendenbildungen bereit, die der profanen Straße einen Mehrwert verleiht. So beanspruchen die Deutschen die Erfindung der Autobahn gerne für sich, auch wenn das erste längere Teilstück einer kreuzungsfreien Piste mit getrennten Fahrspuren" 1924 in Italien eingeweiht wurde, zwischen Mailand und Varese. Dass die Autobahn" auch heute noch mit Deutschland identifiziert wird, hat mit der Konsequenz zu tun, mit der diese in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als nationale Bauaufgabe" in Angriff genommen wurde. Und auch mit den propagandistischen Verquickungen dieser frühen Zeit, die die Autobahn zu einem unantastbaren Sinnbild für Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum gemacht haben - bis heute. Freie Fahrt für freie Bürger" dieses Motto beschreibt die Seelenlage deutscher AutofahrerInnen und erklärt ihre innige Beziehung zu ihrer Autobahn: Die Sehnsucht nach Freiheit und Individualismus - nur hier scheint sie in Erfüllung zu gehen. So ist es bislang auch keiner deutschen Regierung gelungen, ein generelles Tempolimit einzuführen. Jedoch: der Traum von der totalen Mobilisierung steckt im Stau. Die Realität zeigt täglich, dass die freie Fahrt" in eine Sackgasse führt. Chronische Verkehrsüberlastung und der ständige Zwang zu Ausbau und Instandsetzung haben nicht dazu geführt, alternative Konzepte zur Infrastruktur (zum Beispiel den Ausbau des Schienenverkehrs) zu entwickeln und voranzutreiben. Im Gegenteil: Der Mythos Autobahn" scheint ungebrochen ... . Zwischen Mythos und Realität, zwischen dem Widerspruch von grenzenloser Mobilität und täglichem Verkehrswahnsinn bewegt sich auch der Film. Denn dieses Paradoxon versteht man (wenn überhaupt), nur aus der Geschichte dieses Bauwerks".

Erscheinungsjahr: 2007

Dauer: 28 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-19126&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Binnenmarkt und Brummiflut

Die Nachwuchsreporter Lisa und Sidney nehmen für einen Artikel in ihrer Schülerzeitung die wachsende "Brummiflut" auf den Autobahnen und Fernstraßen unter die Lupe. Sie recherchieren im Internet, bei einer internationalen Spedition und am Güter-Umschlagbahnhof München-Riem. Dabei erfahren sie, dass der Güterverkehr in den kommenden Jahren weiter rasant wachsen wird. Vor allem auf den Straßen drohen Kapazitätsengpässe und wenn nicht gegengesteuert wird, kann Deutschland seiner Aufgabe als Drehscheibe im internationalen Warenstrom kaum mehr nachkommen. Umso wichtiger ist deshalb die Kombination der Verkehrsmittel LKW, Bahn und Binnenschiff.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-24062&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Themenbereich Migration

„Migration - Animationsfilm"

Bezug: www.e-politik.de/lesen/wissenswerte-animationsclips-zur-politischen-bildung

 

Uganda

Vor kurzem besaßen sie noch zwei Decken, fünf Löffel, sechs Teller und eine Schüssel. Nun sind nur noch ein Kochtopf übrig und die Kleidung, die sie tragen. Ein Brand hat die Strohhütte zerstört, in der die Flüchtlinge Vianey und Radegonda mit ihren drei Kindern seit einem Jahr lebten. 1994 mussten sie vor dem Völkermord in Ruanda fliehen. Aus Tansania, wo sie Zuflucht gefunden hatten, vertrieb man sie im Jahr 2002. Seither sind sie wieder auf der Flucht. Zusammen mit fünftausend weiteren Frauen, Männern und Kindern aus Ruanda warten sie im Lager Kibati in Uganda darauf, als Flüchtlinge anerkannt zu werden. Solange ihr Status nicht geklärt ist, unterstützt sie keine der internationalen Hilfsorganisationen. Nicht einmal Wasserrationen stehen ihnen offiziell zu. Vianey verdingt sich als Tagelöhner bei den einheimischen Bauern. In langen Fußmärschen erreicht er deren Felder, auf denen der ehemalige Beamte schwere körperliche Arbeit verrichtet. Der Lohn für einen Tag: Eine Staude grüner Bananen im Wert eines halben Dollars. «Wir haben es aufgegeben, uns Ziele zu setzen und an die Zukunft zu denken», sagt Vianey.
Anmerkung: Seitdem der Film gedreht worden ist (2002), hat sich die Situation für Flüchtlinge in Uganda stark verändert. Viele Menschen aus Ruanda konnten unterdessen in ihre Heimat zurück-kehren. Das darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass in Uganda und vielen anderen afrikanischen Ländern nach wie vor zahlreiche Flüchtlingslager wie das im Film geschilderte existieren, in denen Vertriebene auf die Anerkennung als Flüchtlinge oder auf die Möglichkeit zur Rückkehr warten. Daher ist das Filmporträt der ruandischen Flüchtlingsfamilie in Uganda von bleibender Aktualität, steht er doch beispielhaft für die Millionen von Menschen, die weltweit unter prekären Bedingungen in einem Flüchtlingslager leben und nicht wissen, wie ihre Zukunft aussehen wird.

Erscheinungsjahr: 2002
Dauer:26 Minuten

Bezug: www.ezef.de

 

Neue Wege für ein Zusammenleben in Deutschland- Gesellschaftliches Miteinander in einem Einwanderungsland

Jeder will dazugehören und mitreden können. Doch beherrschen Schubladendenken und Stereotype die öffentliche Diskussion um Migration und Integration. Einflüsse anderer Kulturen bedrohen angeblich unseren Wertekonsens. Ist das wirklich so? Auf dem Karneval der Kulturen in Berlin erzählen Mitwirkende und ZuschauerInnen, wie sie mit den vielfältigen Einflüssen leben und diese für sich verbinden. Ein Kulturwissenschaftler erklärt, dass wir längst alle „kulturelle Mischwesen" sind. Im Theaterstück „Clash" zeigen Jugendliche, dass ein „Kampf der Kulturen" Opfer kostet. Moderne Gesellschaften erlauben Vielfalt. Was sie brauchen, ist ein gutes Wir-Gefühl, das auf dem aufbaut, was alle verbindet.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.wbf-medien.de/medien/sonstige/gesellschaftslehre/media/all/neue-wege-fuer-ein-zusammenleben-in-deutschland.htmlWbf 5559668

 

Cosmo bei Planet Schule - Migrantenleben in Deutschland (Teil 1)

Ehrenmord und Flüchtlingselend, Parallelgesellschaft und Multikulti - Schlagworte in der heutigen Diskussion um Migration und Integration. Ein halbes Jahrhundert sind sie in Deutschland, die damaligen Gastarbeiter": Italiener, Spanier und Türken. Später kamen Flüchtlinge, die ihre Heimat wegen Armut und Krieg verlassen mussten. Durch sie alle hat sich Deutschland verändert - ist bunter geworden und weltoffener, aber immer wieder auch zerstritten um das richtige Miteinander.
Das WDR Magazin Cosmo widmet sich jede Woche diesen Themen. Planet Schule hat einige der Beiträge zusammengestellt. Teil 1 beschäftigt sich mit Vorurteilen, die Integration verhindern - vor allem Türken und Muslime sind davon betroffen. Aber wie fromm und gläubig ist der deutsche Muslim wirklich? Was passiert, wenn unterschiedliche Kulturen und Traditionen aufeinander prallen? Es geht um den so genannten "Ehrenmord" und die Frage, warum der Gangster-Rapper Xatar mit seinen Stücken über Gewalt und Hass so erfolgreich sein kann. Fronten bilden sich. Die rechte Szene macht mobil - Vorurteile und Ausländerhass sind ihre Triebfedern. Nazi-Gegner in Dortmund haben das am eigenen Leib erfahren.

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-30084&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Cosmo bei Planet Schule - Migrantenleben in Deutschland (Teil 2)

In Teil 2 geht es um muslimischen Alltag in Deutschland - die Frage, wie islamischer Religionsunterricht aussehen kann und um eine Gemeinde, deren neuer Imam das Leben in Deutschland noch gar nicht kennt. Konflikte mit Gemeindekindern, die hier aufgewachsen sind, scheinen vorprogrammiert. Andere Beiträge dokumentieren Flüchtlingsdramen, aber auch Wege, wie MigrantInnen es schaffen, ihre Anliegen und ihre Kultur zu leben, ohne ihre Herkunft zu vergessen. Bis zu der Frage, woher die Elefanten für eine Hindu-Prozession im westfälischen Hamm herkommen sollen.

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-30085&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Migration und Integration

Migration und Integration sind zentrale Zukunftsthemen der Politik sowie in der öffentlichen Diskussion. Deutschland ist schon lange ein Einwanderungsland. Das zeigt sich tagtäglich in unserem Alltag: Auf dem Spielplatz, in der U-Bahn, im Büro oder auf dem Schulhof. Gerade in der Schule wird diese Einwanderungsgesellschaft tagtäglich gelebt und erlebt. Hier werden auch die Weichen für die Zukunft unserer Gesellschaft gestellt. Um das Thema hautnah aufarbeiten zu können, wurde eine Nürnberger Schule mit hohem Migrationsanteil besucht. Die SchülerInnen der elften Klasse des Pirckheimer Gymnasiums haben sich bereits in Projektgruppen intensiv mit den Themen Migration und Integration auseinandergesetzt. Ihre Einschätzungen zum Themengebiet wurden festgehalten und in den Gesamtkontext eingebettet. Die DVD gliedert sich in umfangreiche Kapitel zu den Formen, Ursachen und Folgen von Migration, zur Migrationsgeschichte in Deutschland, zu den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und zur Integration als Herausforderung und Chance. Zusatzmaterial: Interaktive Arbeitsblätter; umfangreiches Begleitmaterial.

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 26 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4651212&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Auch ich bin Deutschland

Die jugendlichen Ensemble-Mitglieder der Hamburger Theatergruppe HAJUSOM sind ohne Eltern nach Deutschland gekommen. Sie stammen aus den Krisen- und Kriegsregionen der Welt und sind vor Hunger, Krieg und Gewalt geflohen. Hamburg ist wahrscheinlich wieder nur eine Zwischenstation, zu der sie zwar gern ein Heimatgefühl aufbauen würden, aber sie merken, dass sie wenig erwünscht sind und das Land möglichst bald wieder verlassen sollen. Hindatou aus Togo und Ibrahima aus Guinea wollen jedoch nicht aufgeben. Eine Rückkehr in ihre Heimat könnte sie das Leben kosten.

Erscheinungsjahr: 2008

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4650399&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Der blinde Passagier

Ein Containerschiff läuft in Lissabons Hafen ein, an Bord ein blinder Passagier aus Mozambique, der endlich den ersehnten europäischen Boden unter den Füßen hat, aber sogleich von einem schwarzen Polizisten verfolgt wird ... Der Film eignet sich gut als Impulsmedium für eine Beschäftigung mit den Themen Flucht, Migration und Asyl. (Herausgabe und Auslieferung FWU in Zusammenarbeit mit EZEF).

Erscheinungsjahr: 1996

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4231034&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Asyl in Deutschland

Sie sind allein geflohen und haben wochenlange Irrfahrten hinter sich. Junge AsylbewerberInnen aus Afghanistan und dem Iran berichten über ihre Zuwanderungsmotive und erzählen, wie sie in Deutschland aufgenommen wurden.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-37031&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Neue Heimat Deutschland
2 - Einwanderungsland wider Willen

Deutschland, Einwanderungsland - politisch anerkannt ist das in dem Land, das europaweit die meisten ImmigrantInnen aufnimmt, erst seit dem 1. Januar 2005, als das Zuwanderungsgesetz in Kraft trat. Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist aus demographischen Gründen geboten; denn obwohl seit den 1990er Jahren immer weniger AusländerInnen nach Deutschland kommen, steigt ihr Anteil - schon wegen höherer Geburtenraten. Inzwischen leben hier Millionen neue EinwohnerInnen, die zwar nicht in diesem Land geboren sind, aber seine Wirtschaft und Infrastruktur mittragen sowie zu einem tief greifenden Wandel der deutschen Gesellschaft beigetragen haben. Das Video zeigt, wie sich die Zuwanderung seit den 1950er Jahren entwickelte. Themen sind: Anwerbung von Gastarbeitern", Anwerbestopp 1973, Asyl in Deutschland sowie die Aufnahme von Spätaussiedlern und jüdischen ZuwandererInnen aus Osteuropa. Fremdenfeindlichkeit und Fremdenangst kommen ebenso zur Sprache wie Integrationsprobleme.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-24417&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Ein Leben mit der Duldung

"Ein Leben mit der Duldung" zeigt die Lebenssituation einer aus Angola stammenden fünfköpfigen Familie, die seit 18 Jahren mit einem Duldungsstatus in Deutschland lebt. Der Film dokumentiert, wie die "Duldung" das Leben dieser Familie beeinträchtigt. Er zeigt wie Frau und Mann unterschiedlich mit der "Duldung" umgehen und wie eine Duldungssituation bewältigt bzw. überwunden werden könnte. Dieser Film bietet viel Diskussionsstoff zu den Themen Asyl- und Bleibrecht sowie Ausländerpolitik.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 46 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4650805&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Die Piroge

„Im Senegal hat sich eigentlich aus jeder Familie jemand mit einem Boot auf den Weg gemacht, um sein Glück in Europa zu suchen", sagt der Regisseur Moussa Touré über die Entstehung seines Films. „La Pirogue" erzählt von dem Fischer Baye Laye, der sich widerwillig als Kapitän anheuern lässt, um eine Gruppe von Migranten über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln zu bringen. In einem schlichten Motorboot, das eigentlich für den Fischfang in Küstengewässern gebaut ist, mit einem Minimum an Ausrüstung und Know-how. An Bord befinden sich dreißig Männer unterschiedlicher Herkunft, die sich kaum verständigen können, darunter auch der Schlepper Lansana und Baye Layes jüngerer Bruder Abou. Sie alle haben teuer bezahlt für die Überfahrt. Sie alle haben Pläne, träumen von Karrieren als Fußballer und Musiker oder einfach nur davon, auf einer spanischen Gemüseplantage ein vernünftiges Auskommen zu finden. Und sie haben Angst. Aber nur Baye Laye kann sich vorstellen, was wirklich auf die Piroge zukommt.

2006, auf dem Höhepunkt einer neueren Migrationswelle, erreichten 32.000 Flüchtlinge unter Führung senegalesischer Fischer die Kanaren. Über 1000 MigrantInnen sind in diesem Jahr ertrunken, Tausende gelten als vermisst. „La Pirogue" erhellt in klaren, eindrucksvollen, doch nie reißerischen Bildern, was hinter diesen Zahlen steckt. Man erfährt viel in diesem Film: Über die Beziehungen zwischen Auswanderern und Zurückgebliebenen, über die keineswegs irrationale Ökonomie der Migration, die auch Geld ins Heimatland zurückspült, über die Vorstellungen, die die MigrantInnen von ihrem künftigen Leben haben. Und man spürt, was es heißt, auf die einfachsten Dinge zurückgeworfen zu sein: Wie reagieren, wenn Wasser und Benzin knapp werden, wie schlafen auf einer schmalen Holzpritsche, wie Mensch bleiben, wenn sich alles aufs schiere Überleben reduziert? Auf kleinstem Raum entfaltet „La Pirogue" ein großes Drama: Das von Millionen Menschen, die in unserer Welt ungleich verteilter Güter um Lebenschancen kämpfen.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 87 Minuten

Bezug: www.ezef.de

 

Der Junge der vom Himmel fiel

Ein 15jähriger Kameruner liegt tot in einem Kohlfeld in der Anflugschneise von ZürichKloten. Als blinder Passagier im Fahrwerksschacht eines Flugzeuges versteckt, wollte er nach Europa fliegen. Die Rekonstruktion der Ereignisse und die Suche nach den Ursprüngen fördert Träume von einem Leben in Wohlstand sowie afrikanische und europäische Realitäten zu Tage

Erscheinungsjahr: 2003

Dauer: 43 Minuten

Bezug: www.onlinefilm.org/de_DE/film/21843

 

Africa Paradis

Tragikomische Auseinandersetzung mit den heutigen Flüchtlingsströmen von Afrika nach Europa, indem die Verhältnisse in einer Zukunftsvision einfach umgekehrt werden. Im Jahr 2040 ist nicht mehr Europa das gelobte Land, sondern die Vereinigten Staaten von Afrika. Die wirtschaftliche Entwicklung hat dazu geführt, dass sich Afrika einen angenehmen Wohlstand erarbeiten konnte, während Europa einen stetigen Niedergang erleben musste. Deswegen versuchen viele EuropäerInnen, nach Afrika zu flüchten, um dort ein gutes Leben führen zu können. Dazu gehören auch der Informatiker Olivier Morel (Stéphane Roux) und seine Freundin Pauline (Charlotte Vermeil). Aber die afrikanischen Staaten haben etwas gegen illegale EinwanderInnen  und so landen beide in einem Flüchtlingslager, bevor sie wieder nach Frankreich abgeschoben werden sollen. Doch Olivier gelingt die Flucht.
Erscheinungsjahr: 2006

Dauer: 86 Minuten

Bezug: www.africa.paradis.free.fr/interface01.html

 

Ein Augenblick Freiheit

Drei Flüchtlingsgruppen aus dem Iran treffen zufällig in einem Hotel in Ankara aufeinander. Trotz unterschiedlichen Fluchtmotiven, Zukunftswünschen und Problemen vereint diese Menschen - Kinder, Eltern, Freunde und Geschwister - doch das Eine: Sie warten auf einen positiven Bescheid ihrer Asylanträge. Doch dieser Wunsch ist alles andere als leicht zu erfüllen und die Flüchtlinge werden auf eine harte Probe gestellt.

Erscheinungsjahr: 2008

Dauer: 110 Minuten

Bezug: www.amazon.de/Ein-Augenblick-%20Freiheit-Arash%20Riahi/dp/B008FFY792/ref=sr_1_3?s=dvd&ie%20=UTF8&qid=1361882999&sr=1-3

 

Hotel Sahara

Die Stadt Nouhadibou in Mauretanien im Westen Afrikas, eingekeilt zwischen der unerbittlichen Wüste im Rücken und den endlosen Weiten des Meeres, ist Sehnsuchtsort und Zwischenstopp vieler AfrikanerInnen auf der Reise nach Europa. Viele der Flüchtlinge, die hier stranden, kommen nicht mehr weiter, sie werden aufgegriffen, in Lagern interniert und wieder in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Nouhadibou ist auch so etwas wie eine vorgeschobene Außengrenze Europas tief im Herzen von Afrika. Der Film macht die Situation der Flüchtlinge deutlich, beleuchtet die individuellen Schicksale, zeigt die Tristesse der Abschiebelager, die menschenunwürdigen Lebensbedingungen, in denen dort viele MigrantInnen hausen, die Ausweglosigkeit des Teufelskreises aus Hunger und Not, Flucht, Festnahme und Abschiebung. Die Regisseurin gibt den Flüchtlingen ein Gesicht.

Erscheinungsjahr: 2008
Dauer: 89 Minuten

Bezug: www.amazon.de/Hotel-Sahara-Karsten-H%C3%B6fer/dp/B0034AH9BQ/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1361883504&sr=1-1

 

Lebensbedingungen El Ejido

Kurzfilm über die Lebensbedingungen von „Papierlosen" in den Gewächshäusern Almerías, in Spanien.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 12 Minuten

Bezug: www.youtube.com/watch?v=lEXdWCxuCh4

 

Welcome

Der Film erzählt die Geschichte des kurdischen Flüchtlings Bilal, der illegal versucht, zu seiner Freundin nach England zu gelangen. In Calais lernt er den Schwimmlehrer Simon kennen, der ihm das Kraulen beibringt - Bilal will den Ärmelkanal schwimmend durchqueren. Der Film zeigt aus sehr persönlicher Perspektive das, was man sonst nur in Zahlen und Statistiken aus den Nachrichten kennt: das Schicksal der Flüchtlinge. Außerdem erzählt er auch vom Paragraphen 622 des französischen Ausländerrechts, der es unter Strafe stellt, Illegalen zu helfen.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 110 Minuten

Bezug: www.amazon.de/Welcome-Vincent-Lindon/dp/B003TNJS4Y/ref=sr_1_1?s=dvd&i%20e=UTF8&qid=1361883627&sr=1-1

 

Fernes Land

"Fernes Land", das Debut des deutsch-indischen Regisseurs Kanwal Sethi. In diesem Film treffen zwei Menschen unterschiedlichster Herkunft aufeinander und erkunden während einer Nacht die fremde (Parallel-) Welt der EinwandererInnen, der „Fremden" und der Illegalen. Zunehmend werden sie Freunde und erkennen ihre gemeinsame Sehnsucht danach, im Leben irgendwo anzukommen. Der Film handelt von Migrationen, von den Chancen und Engpässen, mit denen Ausländer in Deutschland konfrontiert werden und von den Folgen, die sich durch Asylrechte und Einwanderungsgesetze ergeben können.

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 89 Minuten

Bezug: www.amazon.de/Fernes-Land-Christoph-Franken/dp/B007PM1RRG/ref=sr_1_3?s=dvd&ie=UTF8&qid=1365069620&sr=1-3&keywords=Fernes+Land

 

Arlit, zweites Paris

Früher Boomtown, jetzt Geisterstadt: Arlit, im Norden des Niger gelegen, war dank seiner Uranvorkommen in den 70ern ein Eldorado, das 25.000 ArbeiterInnen ernährte und sich mit dem Etikett "zweites Paris" schmückte. Arlit verhieß Abenteuer und Zukunft. Nach dem Verfall der Uranpreise und dem Aufstand der Tuareg Anfang der 80er Jahre und dem Rückzug des Uran fördernden Konzern Gogema versank die Stadt jedoch rasch in lähmender Lethargie. Die Hoffnungen auf wirtschaftliche Erholung wurden enttäuscht; die radioaktive Vergiftung der Bevölkerung fordert nach wie vor ihre Opfer. Viele leiden an Asthma, manche sterben daran. Heute dient die Wüstenstadt ImmigrantInnen als Etappenziel auf dem Weg nach Europa. Sie kommen aus allen Ländern Afrikas an diesen staubigen, trostlosen Ort, um sich von hier aus nach Marokko oder Algerien durchzuschlagen. Auch wenn bittere Armut den Alltag bestimmt, so ist Arlit trotzdem der faszinierende multikulturelle Schmelztiegel geblieben, der es einmal war.Der Film beschäftigt sich mit der überraschenden Vielzahl von unterschiedlichen Ethnien - einem Ergebnis der kontinuierlichen Migration -, die die Stadt zu einem unvergleichlichen, phantastischen Ort macht.

Erscheinungsjahr: 2005

Dauer: 78 Minuten

Bezug: www.ezef.de

 

 

Themenbereich Tourismus

Anders Reisen

Die Attraktion der von einer thailändischen Agentur angebotenen Reise besteht darin, dass die ausländischen TouristInnen für einige Tage in einem kleinen Bergdorf im Norden des Landes mit Familienanschluss untergebracht werden.

Erscheinungsjahr: 2000

Dauer: 10 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4256905&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Als die Touristen kamen

Das Gedicht des malaysischen Autors Cecil Rajendra "Als die Touristen kamen" wird rezitiert, dazu situationstypische Bilder des Tourismus in den Entwicklungsländern. Versprechungen von PolitikerInnen und ManagerInnen werden mit den Folgen des Tourismus-Booms konfrontiert. Nach Überzeugung des Autors werden Land und Leute ausgebeutet und Widerstand provoziert.

Erscheinungsjahr: 2000

Dauer: 4 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4256903&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Du bekommst, was du verdienst

Das Paradies hat einen Namen: Bali. Ein Deutscher entdeckt die exotische Insel für den Tourismus. Zwei Filmemacher versuchen herauszufinden, wie das Paradies erschaffen wurde. Warum entfliehen so viele Deutsche für so viel Geld wenige Tage ihrer Heimat?

Erscheinungsjahr: 1995

Dauer: 60 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4255107&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Die Straße zum Club

Der Film berichtet, wie der Tourismus Sri Lanka verändert hat. Armut und Wohlstand stoßen unmittelbar aufeinander. Auf der Strecke bleiben häufig die Kinder.

Erscheinungsjahr: 1993

Dauer: 44 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4254914&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Tourismus, Geschäft oder Entwicklung?

Sierra Leone bietet nach drei Jahrzehnten der Unabhängigkeit ein Bild des Verfalls, Ergebnis langjähriger wirtschaftlicher Stagnation von Landwirtschaft und Bergbau. Als Ausweg aus der Notlage soll der Tourismus entwickelt werden, eine mit Skepsis zu betrachtende Perspektive.

Erscheinungsjahr: 1992

Dauer: 19 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4201511&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Themenbereich Virtuelle Mobilität

Afrika geht online - Die digitale Revolution und ihre Grenzen

Lange Zeit schien der afrikanische Kontinent von den digitalen Entwicklungen abgehängt. Mittlerweile hat sich jedoch einiges verändert. Durch die Verlegung neuer Fiberglasnetze unter Wasser wurde der Anschluss Afrikas ans Internet ermöglicht. Euphorisch berichten auch deutsche Medien über einen IT-Boom auf dem Kontinent. Tatsächlich gibt es in Staaten wie Kenia gerade eine technologische Revolution. Vor allem in den Städten siedeln sich immer mehr IT-Unternehmen an oder werden neu gegründet. Doch viele Dörfer sind noch immer abgekoppelt vom weltweiten Netz - ebenso viele afrikanische Staaten, die im Inneren des Kontinents liegen. In Niger etwa hat bislang nur ein Prozent der Bevölkerung Zugang zum Internet. Junge Leute, die online gehen können, tummeln sich vor allem in sozialen Netzen. Kann das Internet in Afrika tatsächlich den erhofften Bildungszuwachs bringen?

Erscheinungsjahr: 2013

Dauer: 28 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-37593&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Teilen statt Besitzen - Wie das Netz unser Konsumverhalten ändert

Sein Auto verleiht man nicht! Lange Zeit war das eine Art Mantra für AutobesitzerInnen. Eine kleine, aber wachsende Gruppe von Leuten sieht das inzwischen anders: Sie verleihen ihr Auto über Carsharing-Netzwerke im Internet.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 21 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-36389&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

021: Führerlose Proteste, gezeichnete Menschen und geschützte Daten

Der Arabische Frühling, Sitzblockaden in Tel Aviv und Occupy Wallstreet. Scheinbar aus dem Nichts versammeln sich weltweit die BürgerInnen auf den Straßen und Plätzen, um für ihre Sache zu demonstrieren. Mit der einfachen Organisationsmöglichkeit über das Netz alleine ist das nicht zu erklären. Massendemonstrationen gab es schon immer. Neu ist, welche Rolle das Internet dabei spielt: Wer im Netz einen Protest organisieren will, braucht keine starke Bürgerinitiative, sondern eine machtvolle Idee. Für viele DatenschützerInnen ist das Internet ein Graus. Personalisierte Werbung ist in ihren Augen bedenklich, und jeder Facebook-Like-Button im Web ist für sie eine potenzielle Datenfalle. Nach Ansicht mancher Datenschutzbeauftragten ist genau genommen schon das Einbinden von Elementen, die von Webservern außerhalb der EU geladen werden, für europäische Webseiten illegal. Wie könnte es übermorgen weiter gehen, mit dem Datenschutz im Internet?

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=SHPOOL-32052&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Phase III - 001: Denkende Städte, verschwundene Anonymität und internationale Hedonisten

Großkonzerne versprechen uns ""Smart Cities", "denkende Städte", die ihre BewohnerInnen wahrnehmen und ihnen dabei helfen, ihre Probleme zu lösen. Wie sähe das Web aus, wenn wir alle gezwungen wären uns dort auszuweisen, wenn es keinerlei Anonymität im Internet mehr gebe?

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 15 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=SHPOOL-30379&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

26 - Oliver Ueberholz über das Internet in China

Geht es um das Internet und seine Zukunft, schwenkt unser Blick reflexartig in Richtung USA. Dabei tut sich derzeit in der Gegenrichtung Gewaltiges. Rund 130 Millionen ChinesInnen sind bereits online und einige Auguren wollen wissen, dass Mandarin schon bald Englisch als dominierende Web-Sprache ablösen wird. Oliver Ueberholz, Web-Entwickler und Experte für das chinesische Internet, erklärt, warum ein anderswo äußerst erfolgreiches Online-Rollenspiel in China keine Chance hatte, warum sich Google und Co. dort so schwer tun und warum "Kopistö in China kein Schimpfwort ist.
Zusatzinfos:

www.webworkblogger.de

www.handelsblatt.com/news/Technologie/ElektrischerReporter/_pv/_p/302762/_t/ft/_b/1254653/default.aspx/sprachbarriere.html

Erscheinngsjahr: 2010

Dauer: 11 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=SHPOOL-26248&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 


II 14 - Web-Wahlkampf: An der Graswurzel

Eigentlich sind Web-Communities für NutzerInnen viel interessanter als für Institutionen: Netzwerke wie Flickr, Twitter oder Facebook sind - wie man in Amerika sagt - for the people, by the people. In der zweiten Folge über den Web-Wahlkampf widmet sich der Elektrische Reporter der Internet-Basis, also den Menschen, die die neuen Medien nutzen, um mitzureden und sich zu engagieren. Er sucht nach kreativem und erfolgreichem "Voter Generated Content. Er spricht mit Aktivisten, die sich über Twitter und Blogs vernetzen und verrät, wen das Web wählen würde.

Zusatzinfos:

Bezug: www.elektrischer-reporter.de/elr/video/160/http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/111/

Erscheinungsjahr: 2010

Dauer: 10 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=SHPOOL-26286&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 


II 11 - Mobile Communities: Unterwegs und unter Freunden

Wo bin ich und wer ist in meiner Nähe? BesitzerInnen moderner Handtelefone verfügen zunehmend über einen sechsten Sinn, der viel mehr ermöglicht, als nur die Bestimmung des exakten geografischen Standortes: Mobile Geräte werden durch ortsbezogene Dienste wie Plazes, Aka-aki oder Google-Latitude zu einem Echolot für Beziehungen und zu einem Taschenradar für die Menschen um uns herum. Ab jetzt haben wir unsere FreundInnen immer dabei, können sie orten und mit ihnen unsere Erfahrungen an verschiedenen Orten teilen.

Erscheinungsjahr: 2010

Dauer: 10 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=SHPOOL-26283&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Couchsurfing in Südamerika

Bei fremden Menschen übernachten, nichts dafür bezahlen, Geheimtipps bekommen: Mehr als eine Million Menschen haben sich bereits in Internet-Schlafbörsen vernetzt. Wie so eine Reise quer durch Südamerika aussieht, hat Autor Richard Fraunberger ausprobiert.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 16 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbankbildungsmedien.net/record?src=online&id=SHPOOL-25147&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Die Welt ist eine Google

Das kalifornische Silicon Valley ist Hauptsitz von Google. Kein anderes Unternehmen hat das Internet so schnell erobert und nicht nur die IT-Welt polarisiert. Aus einer smarten Idee in einer Garage wurde in 9 Jahren ein milliardenschweres Unternehmen mit unvergleichlichem Einfluss. An Google kommt keiner mehr vorbei, der sich in der digitalen Welt bewegt. Der Film zeigt die Auswirkungen solcher Programme auf unser Leben - sowohl das Positive wie auch die Gefahren. Alle vorhandenen Informationen werden digital und universell verfügbar gemacht. Es geht um das technisch mögliche, die Moral bleibt oft auf der Strecke.

Erscheinungsjahr: 2008

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=offline&id=B-4610628&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Blut im Handy? Der schmutzige Handel mit Coltan für unsere Handys

Für die Produktion von Handys braucht man spezielle Mineralien, wie Coltan. Coltan wird im Ostkongo oft von Kindern aus ungesicherten Minen geholt. Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon 15 Jahre dauert und bis heute fünf Millionen Menschen getötet hat. Von all dem wollen die Mobilfunkunternehmen nichts wissen. Das Filmteam macht sich auf eine gefährliche Suche in die Coltan-Minen im Kongo.Autor Frank Piasecki Poulsen ist in eine Mine hinabgestiegen, in der Kinder oft Tage lang in dunklen Tunneln graben und leben. Der Lohn: ein paar Cent. Die Gewinne aus dem Geschäft mit Coltan stecken andere ein. Poulsen konfrontiert Mobilfunkunternehmen mit seinen Aufnahmen: Wer weiß von den katastrophalen Bedingungen, wer finanziert damit einen Krieg und warum wird dagegen nichts getan? Der Film zeigt die erschreckende Wirklichkeit der Handy-Produktion.

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-29570&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Gnadenlos billig - Der Handyboom und seine Folgen

Laut Statistik besitzt jeder Deutsche vier Handys. Längst hat sich das Mobiltelefon vom Luxusgut zum Wegwerfartikel gewandelt. Der Film macht sich unter anderem in Indien auf die Suche nach den Hintergründen des Handybooms: In der Hafenstadt Chennai montieren junge WanderarbeiterInnen für 35 Cent in der Stunde Mobiltelefone. Die europaweite Kampagne "Make IT fair" will das ändern und drängt auf gerechtere Arbeits- und Umweltbedingungen. Die Sendung zeigt auch, was mit dem illegal importierten Elektroschrott passiert.

Erscheinungsjahr: 2009

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.medienforum-berlin.datenbank-bildungsmedien.net/record?src=online&id=SF-25418&pid=d547a337c5ced3bf53b29094afa9f5ca

 

Der digitale Friedhof

Der Film zeigt, wie auf der Müll-Deponie Agbogbloshie in Ghana, der größten Elektroschrott-Müllhalde Afrikas, der «E-Waste» recycelt wird: auf offenen Feuern werden Kabel und Plastik-Teile verbrannt, um an die kostbaren Rohstoffe wie Kupfer, Coltan, Platin oder Gold zu gelangen. Die dabei entstehenden hochgiftigen Dämpfe gefährden Mensch und Umwelt. Der Film begleitet den ghanaischen Journalisten Mike Anane, der sich auf Umwelt-Themen spezialisiert hat und die Problematik des Elektroschrott-Recyclings bestens kennt. Der Film ist Teil der DVD "Filme zum Wegwerfen - Müll und Recycling als globale Herausforderung", der 9 Filme und Unterrichtsmaterialien zum Thema enthält.

Erscheinungsjahr: 2008

Dauer: 16 Minuten

Bezug: www.ezef.de

 

Blood in the mobile

Der Dokumentarfilm Blood in the Mobile des Regisseurs von Guerilla Girl, Frank Piasecki Poulsen, handelt von dem illegalen Geschäft mit Mineralien in den Minen in östlichen Provinzen des Kongo und dem daraus resultierenden brutalen Krieg. Die Mineralien, die aus der illegalen Förderung gewonnen werden, sind wichtige Bestandteile heutiger Mobiltelefone.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 82 Minuten

Bezug: www.bloodinthemobile.org/de

 

Toxic City

"Eure alten Computer vergiften hier unsere Kinder", so der ghanaische Öko-Aktivist Mike Anane. Toxic City wird Agbogbloshie, ein Stadtteil der Hauptstadt Ghanas, deshalb mittlerweile auch genannt. Der Film verfolgt die Wege des deutschen Elektroschrotts nach Ghana - und macht sich vor Ort selbst ein Bild vom Ausmaß der Verwüstung. Wo sind die Lücken in Deutschland? Wer verdient an den illegalen Machenschaften? Und: Wie kann man dieses Problem beseitigen?

Erscheinungsjahr: 2011

Dauer: 44 Minuten

Bezug: www.youtube.com/watch?v=SSzhizCy5XU

 

Themenbereich Mobilität von Gütern

„Zukunft ohne Öl und Gas" Arte Doku

Bezug: www.youtube.com/watch?v=FW98XcPn2GE

 

China Blue

Der Film zeigt die Lebensbedingungen von Textilarbeiterinnen in der chinesischen Stadt Shax, die unter extremem Druck unter für Hungerlöhne Jeans für den europäischen und

us-amerikanischen Markt herstellen. Inkota hat ein Informationsblatt zu dem Film zusammengestellt unter www.inkota.de

Erscheinungsjahr: 2005

Dauer: 88 Minuten

Bezug: www.eu-china.net/german/Materialien/dieGesellschafter.de-INKOTA-netzwerk_2008_China-Blue.html

 

Mitumba - Second Hand Kleider auf Reisen

Die Reportage folgt einem ausgedienten Fußball-Trikot auf seinem Weg von Hamburg bis in ein Dorf in Tansania. Vier Monate dauert die Reise. Jetzt trägt es der neunjährige Lucky mit großem Stolz. Was in Europa oft mit karitativer Absicht gespendet oder aber achtlos in den Sammeltonnen entsorgt wird, durchläuft viele Zwischenstationen, ehe die Kleidungsstücke über teils schwer überschaubare Vertriebskanäle global operierender Händler schließlich Afrika erreichen. Der Film ist Teil der DVD "Filme zum Wegwerfen - Müll und Recycling als globale Herausforderung", der 9 Filme und Unterrichtsmaterialien zum Thema enthält.

Erscheinungsjahr: 2005

Dauer: 33 Minuten

Bezug: www.ezef.de

 

Essen im Eimer

Nüchtern und prägnant verdeutlicht der Film das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung durch die wohlhandenden Konsumenten im Westen auf und zeigt die Folgen für die Welternährung und die Klimaveränderung auf. Die globale Dimension wird am Beispiel des Bananenimports aus Kamerun konkretisiert und die eher‚indirekten' entwicklungspolitischen Implikationen, werden durch „das Wegkaufen von Nahrungsmitteln" durch wohlhabende Konsumenten im Westen exemplifiziert. Wenn es gelänge, die Lebensmittelverschwendung in den Industrieländern nur um die Hälfte zu reduzieren, so hätte dies - und das ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Themas - auf das Weltklima denselben Effekt, als ob jedes zweite Auto stillgelegt würde.

Erscheinungsjahr: 2012

Dauer: 30 Minuten

Bezug: www.planet-schule.de/sf/php/02_sen01.php?sendung=8459