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Wie werden entwicklungspolitische Projekte finanziert?
Die Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Die Vereinsarbeit wird zum großen Teil durch unsere aktiven 40 Mitglieder geleistet. Darüber hinaus erhalten wir ehrenamtliche Unterstützung von KATE-Interessierten.
Als eingetragener Verein sind wir in den Zielsetzungen unserer Arbeit unabhängig von staatlichen Entwicklungsstrategien. Zwischen dem Land Cuba und der BRD gab es z.B. bis vor kurzem keine bilateralen Abkommen, durch die Entwicklungsvorhaben hätten finanziert werden können. KATE konnte als Nichtregierungsorganisation diese Lücke füllen und arbeitet bereits seit 1993 mit mittlerweile langjährigen cubanischen Partnerorganisationen erfolgreich zusammen.
Der Verein wird nicht institutionell gefördert, so dass wir auf die Finanzierung von Projekten durch entsprechende Institutionen wie Stiftungen, Ministerien oder die Europäische Union angewiesen sind. Diese Unterstützung umfaßt keine 100 %ige Förderung, d.h. in jedem Projekt hat KATE einen Eigenanteil zu leisten. Dieser liegt zwischen 10 und 25% und muss durch Mitgliedsbeiträge und Spenden getragen werden. Ist der Eigenanteil nicht vorhanden, so kann das geplante Projekt nicht durchgeführt werden.
Darüber hinaus werden für reine "Südprojekte", d.h. Projekte, die nicht in Deutschland, sondern ausschließlich in den Partnerländern durchgeführt werden, keine Honorarkosten für deutsches Personal übernommen. Da die Antragstellung aber nicht direkt über die Partner im Süden abgewickelt werden kann, sondern KATE eine Mittlerfunktion übernimmt, muß der Verein menschliche Ressourcen zur Verfügung stellen. Dies kann ehrenamtlich geschehen. Der Aktionsradius ist in einem solchen Fall allerdings sehr begrenzt, auch eine Qualitätsgarantie kann so nicht zugesichert werden. Durch die Unterstützung mithilfe von Spenden sind wir allerdings in der Lage, Projekte auch von unserer Seite noch professioneller und effizienter zu begleiten.



