Globale Fairness - Schools as Agents for Change

Ein Projekt zur Verankerung entwicklungspolitischer Themen in der Schule - in Curricula, Schulprogrammen und in der Unterrichtspraxis.

„Global Fairness" wendet sich an Kinder und Jugendliche als künftige Konsumenten. Das Projekt will Änderungen im Konsumverhalten anstoßen und ihr Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft entwickeln.

Es ist das Nachfolgeprojekt von "Awareness for Fairness". Ziel von „Global Fairness" ist es entwicklungspolitische Themen stärker in der Schule zu verankern - in Curricula, Schulprogrammen und in der Unterrichtspraxis.
Das Projekt richtet sich daher an Schulakteure - insbesondere an Manager/innen und Lehrkräfte, an Schüler/innen sowie an Schulverwaltungen.

Den speziellen Projektnutzen für Berlin sehen wir in der Stärkung der internationalen Vernetzung der Berliner Schulen und der begleitenden NROs sowie der Unterstützung bei der Umsetzung der neuen curricularen Vorgaben für den Lernbereich globale Entwicklung in den Berliner Schulen.

Projektpartner*innen

Die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit gGmbH ist Antragstellerin dieses Projekts und setzt es gemeinsam mit der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) der Senatsverwaltung für Wirtschaft Technologie und Frauen in enger Kooperation mit den Berliner Organisationen KATE, Gesellschaft für Solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE), Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentum (EPIZ) sowie den europäischen Partnern Welthaus Linz (Österreich), Ökumenische Akademie Prag e.V. (Tschechien), Leeds Development Education Centre (UK) und Artemisszió (Ungarn) um.

Schwerpunkte

Schulentwicklung

Wir unterstützen Strategien und Prozesse - zum Beispiel bei der Ausrichtung als Faire Schule, nachhaltige Schule, Klimaschule oder Schule ohne Rassismus oder bei der Förderung von Süd-Nord-Schulpartnerschaften. Dadurch werden Schulen als „Agenten für den Wandel" im Sinne nachhaltiger Entwicklung und globaler Fairness gestärkt.

Lehr- und Lernmaterialien

Im Projekt entwickeln wir Materialien zu Themen des Globalen Lernens zur Nutzung im Unterricht und Tools für die Lehrkräftefortbildung. Bei Fortbildungen lernen Lehrkräfte mehr über die Methoden und Materialien rund um das Globale Lernen und wie sie es an ihrer Schulen umsetzen können.

Globales Lernen in der Praxis

Die Materialien und Methoden werden in Pilotaktionen an den Schulen umgesetzt. Zentrale Themen sind dabei Menschenrechte, Klimagerechtigkeit, Migration, Fairer Handel und nachhaltige Lebensweise. Hier erproben wir kreative Ansätze - wie Filmfestivals, Theater in der Schule oder ein Summer Camp. Wir bilden Kinder und Jugendliche als „Agenten für den Wandel" aus und begleiten sie bei der Arbeit mit ihren Altersgenossen („Peer-to-Peer Training").

Ziele und Wirkungen

  • die Integration von globalen Themen in den Lehrplänen und Schulprogrammen
  • bessere Methodenkompetenz der Lehrkräfte und gestärktes Engagement bei Kindern und Jugendlichen - als „Agenten für den Wandel".
  • 65 zertifizierte Faire Schulen
  • Mehr Bewusstsein für globale Fairness
  • Änderungen im Konsumverhalten von Schülern, Lehrern und Eltern

Geldgeber*innen

“Dieses Dokument wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erstellt. Für seinen Inhalt ist allein die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit verantwortlich; es gibt nicht den Standpunkt der Europäischen Union wieder.“