Navigation
Kaffee
"Kaffee ist nach Erdöl der zweitwichtigste Export-Rohstoff auf dem Weltmarkt. Mit einem durchschnittlichen Handelsvolumen von jährlich 10 Milliarden US-Dollar und der Beschäftigung von etwa 25 Millionen Menschen ist Kaffee für die Wirtschaft der Anbauländer von zentraler Bedeutung" (vgl. Misereor, 2000b, S. 10).
Kaffee ist und bleibt der Deutschen liebstes Getränk. Der Verbrauch von 158 Litern jährlich pro Kopf der Bevölkerung sind der Beweis.
Doch trotz des hohen Verbrauchs verschlechtern sich die wirtschaftlichen Bedingungen in den kaffeeerzeugenden Ländern. Vielfach können durch die geringen Weltmarktpreise nicht einmal die Produktionskosten gedeckt werden. Und selbst, wenn hohe Verkaufspreise erzielt werden können, erhalten die Kleinbauern nur einen Bruchteil dessen, was die Konsumenten für das Endprodukt zahlen.
Bei diesen Kleinproduzenten setzt die Idee des "Fairen Handels" an. Durch faire Preise und einen direkten Zugang zu den Märkten im Norden möchte der faire Handel die Situation der benachteiligten Produzenten in den Entwicklungsländern verbessern und zur Überwindung der Armut im Süden beitragen.
Fair Trade Points bieten neben Informationen zum Fairen Handel auch eine Absatzmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte an Schulen, Büro oder Veranstaltungsortenl. Der BAOBAB-Infoladen Berlin hat die Eröffnung des ersten Fair Trade Points an einer deutschen Schule vorbereitet und begleitet. Er stellt diese Informationen zu dem Projekt zur Verfügung.
Direkte Berichte aus den Ländern des Südens liefern der Powerpoint-Vortrag zum Kaffee und ein Bericht zum fairen Kaffeehandel in Nikaragua von Roger Geovanny Hernández, einem Mitarbeiter von ADM-CEIFDEL, einer Partnerorganisation von KATE in Nikaragua. Er berichtete über die aktuelle Situation des Kaffeeanbaus und fairen Handels in Nikaragua 2004 sowie die Bestrebungen von Kooperativen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und ökologischen Situation.
Ein Kaffeequiz kann als spielerische Lernerfolgskontrolle eingesetzt werden oder in der Öffentlichkeit die Kontaktaufnahme mit Besuchern erleichtern.



