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Nachhaltiger Konsum
Was bedeutet das?
"So leben und einkaufen, dass es mir und anderen - auch in Zukunft - gut geht".*
KATE e.V. definiert diesen Begriff in Anlehnung an die Brundtland-Kommission.
* Brundtland-Kommission: UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (nach der Vorsitzenden, der Norwegischen Ministerpräsidentin Brundtland benannt) legte 1987 ihren bedeutenden Bericht mit dem Titel "Unsere gemeinsame Zukunft" vor.
Doch häufig konsumieren wir nicht nachhaltig. Wir lassen uns vom "Konsumrausch" verführen - zur Ablenkung vom Stress, aus Angst vor Langeweile oder der Jagd nach Schnäppchen und dem Reiz der Fülle. Rationalität oder Vernunft haben dann keinen Platz mehr, werden zu Spaßverderbern und Miesepetern, die unserem unbekümmerten Genuss und den Errungenschaften der Freizeit- und Spaßgesellschaft entgegen stehen. Denn das Spiel macht nur so lange Spaß, wie man es schafft, wegzuschauen und die Augen vor der Ungerechtigkeit, die dahinter steckt zu verschließen.
Handyschulden vieler Teenager, Dumpinglöhne, Futtermittel- und Fleischskandale, Energieschleudern, Verschwendung von Rohstoffen und vieles mehr sind Folgen dieses Konsumverhaltens.
Manchmal bedarf es nur eines kleinen Anstoßes, um die Augen zu öffnen und sich der dahinterliegenden Probleme bewust zu werden. Beispielsweise, dass die NäherInnen eines Turnschuhs 40 Cent am fertigen Produkt verdienen, während die Konzerne der Markenfirma 33€ des Verkaufspreises von 100€ einstecken..



