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17. Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm

Bewegte Welt - Warum verlassen Menschen ihre Heimat?

Vom 07. bis 11. November findet in diesem Jahr das Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi) im FEZ-Berlin rund um das Thema "Flucht und Migration" statt. Nähere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Das Bildungsprogramm: Ein Überblick

Das Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi) findet seit 2000 jährlich in der zweiten Novemberwoche statt. Es richtet sich vorrangig an Kinder und Jugendliche der 3. bis 13. Klasse  aus Berlin und dem Umland und besteht aus einem umfangreichen Bildungsangebot: Neben 90-minütigen Work­shops werden ein Kinoforum und eine interkative Moderation angeboten. Pädagog*innen können sich in einem Workshop über Lerninhalte und Methoden informieren und erhalten begleitende Bildungsmaterialien zur Vor- und Nach­berei­tung ihrer Schüler*innen. Ausstellungen runden das Programm für die Lehrkärfte ab.

UN-Dekade-Projekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" 2008/2009

Das Thema eines jeden Jahres richtete sich bis 2014 nach dem jeweiligen Jahresthema der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. (2010 Geld, 2011 Stadt, 2012 Ernährung, 2013 Mobilität, 2014 Gerechtigkeit-Brücken in die Zukunft). Seit 2015 werden die Themen mit den Organisator*innen der BREBIT und SEBIT abgesprochen (2015 Armut und Reichtum, 2016 Flucht und Migration)

Die deutsche UNESCO-Kommission hat das Entwicklungspolitische Bildungsprogramm als offizielles Dekade-Projekt 2008/2009; 2010/2011 und 2012/2013 ausgezeichnet.

Außerdem ehrte das Bundesministerium für wirtschaftliche zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das benbi als "Best-Practice-Projekt 2009." 

 

Ziele

Bei diesem umfassenden Bildungskonzept werden den Schüler*innen Fähig­keiten vermittelt, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mitzugestalten. In diesem Zusam­menhang spielen emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten der Bil­dung eine entscheidende Rolle. Globales Lernen wirkt einem Dominanzdenken entgegen und hinter­fragt Stereotypen, Fremd- und Selbstbilder.

Die Bildung für nachhaltige Entwicklung soll Freude und Neugier wecken, um sich die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Bedingungen der Menschen in anderen Regionen der Welt erschließen zu kön­nen.  Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.  Kompetenzen, die durch BNE vermittelt werden, sind vorausschauendes Denken, interdisziplinäres Wissen, autonomes Handeln und die Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen.

Vorbeitungstreffen der NROKATE ...

Die Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung koordiniert das benbi. Der Verein unter­stützt und berät die beteiligten Nichtregierungsorganisationen (NROen) bei der Entwicklung der indi­viduellen Bildungsangebote und organisiert den Rahmen der Veranstaltung.

... und die NROen

SchülerInnen am Watch Indonesia Stand 2009

Die Kompetenzen der NROen liegen in der praktischen Umsetzung konkreter Projekte der Ent­wicklungszusammenarbeit. Das Berliner Entwicklungspolitische Informationszentrum (EPIZ) e.V. und das Engagement Global/BtE Schulprogramm informieren gleichzeitig Lehrer*innen zu den Inhalten der Schüler*innen-Workshops und den didaktischen Methoden des Globalen Lernens. Das Landesnetzwerk des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags e.V. (BER) unterstützt die inhaltliche Ausgestaltung des Programms.